Kita Denksteinweg arbeitet mit Kinder-AGs

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Belis, Amelie und Elias (hinten, v.l.) kümmern sich liebevoll um die kleinen Häschen und lernen so auch schon ein Stück Verantwortung zu übernehmen Foto: Grell

In Jenfeld lernen die Kids in verschiedenen Arbeitsgruppen Verantwortung zu übernehmen

Von Karen Grell
Jenfeld
In der Kita im Denksteinweg setzt man neuerdings auf das Lernen in Arbeitsgruppen. Wer Lust hat sich um kleine süße Häschen zu kümmern, geht in die Hasen-AG, wer gern Fußball spielt, in die Kicker-Gruppe. Insgesamt fünf Arbeitsgruppen bieten den Kindern aus Jenfeld jede Menge Auswahl. Fußball, Tennis, Pferde, Garten und Hasen AG´s stehen auf dem Kita-Programm und die Kleinen sind begeistert von so vielen Möglichkeiten. „Die Hasen kann man so schön streicheln“, meinen Belis (4) und Amelie (3), die sich ganz rührend um die kuscheligen Hopser kümmern, die sie Pupsi und Blümchen getauft haben. „Die Kinder lernen so schon früh, Verantwortung zu übernehmen und bekommen auch jeweils eine Patenschaft für ein Tier“, wirbt Erziehern Janina Can für ihre AG rund um die Hasen. Selbstverständlich haben die Vierbeiner auch einen eigenen großen Stall und ein tolles Außengelände, das ebenfalls von den Kids sauber gehalten und gepflegt wird. Entstanden sind die Arbeitsgemeinschaften durch die verschiedenen Hobbies der Erzieherinnen. „So hat dann jede das eingebracht, was ihr am meisten liegt“, erklärt Leiterin Tamara Wisnewski-Kunow die Entstehung der unterschiedlichen Bereiche. Kinder, die gern Kräuter aussäen, sind im Garten der Kita genau richtig. In der Erde herum buddeln, Pflanzen wachsen sehen und auch verstehen, wofür man sie verwerten kann, ist ein wichtiger Ansatz in der Garten-AG. Jedes Kind erhält nach der Wahl seiner Gruppe ein eigenes T-Shirt mit Logo, das die Zugehörigkeit beweist. Besonders die Jungs von der Fußball-AG legen natürlich Wert darauf, nicht mit den Kaninchen-Kindern verwechselt zu werden. Immerhin gehören sie zu denen, die gleich ein ganzes Trikot tragen dürfen. Lilly und Fiona fühlen sich dagegen am wohlsten zwischen Tomaten, Gurken und Zuccini. „Das haben wir alles selber angepflanzt“, erzählt Drilona, die auch zu der Garten-Gruppe gehört und ordentlich mit gräbt, wenn mal wieder der Boden gelockert und das Unkraut gejätet werden muss. „Wir haben riesige Gurken in unserem Garten“, zeigt Armin stolz und „das kann nur an der täglichen guten Pflege der Drei- bis Sechsjährigen liegen“, meint Teamleiterin Janina. Wenn am Nachmittag die frische Pfefferminze geerntet und daraus einen leckerer kalter Tee zubereitet wird, dann kosten auch die Eltern beim Abholen gern. Die Sonnenblumen, die gleich am Eingang zu dem kleinen Mini-Grundstück liegen sind auf jeden Fall „die größten, die es in ganz Hamburg gibt“, da sind sich die Kinder vom Denksteinweg absolut sicher. „Die sind ja höher als wir selber.“
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