Kostenfreier Calisthenics-Parcours für Bramfeld

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Der erste Hamburger Calisthenicspark in Neuallermöhe mit Klimmzugstangen und Hangelstrecke; als Fallschutz ist ein weicher Kunststoffboden installiert Foto: Lawaetz-Stiftung

Klimmzüge, Liegestütze und Kniebeuge: Die neue Trendsportart aus den USA erobert Hamburg

Von Michael Hertel
Bramdfeld
Klimmzüge, Liegestütze und Kniebeuge: Bramfelder die für das kommende Jahr schon jetzt sportliche Vorsätze haben, können sich auf einen ganz besonderen Park freuen – einen „Calisthenicspark“. Nach Plänen des Sportausschusses der Bezirksversammlung soll eine entsprechende Sportanlage im kommenden Jahr installiert werden. Mit dem Calisthenicspark will man den Wandsbeker Bürgern ein neues kostenloses Sportangebot zur Verfügung stellen. Aber was ist das eigentlich? Calisthenics ist eine Trendsportart aus den USA und bedeutet ins Deutsche übersetzt etwa Eigengewichtsübungen. Sogar eine Weltmeisterschaft wurde in dieser Sportart bereits ausgetragen. Calisthenics-Parcours sehen so ähnlich aus wie Klettergerüste auf einem Kinderspielplatz. Als Geräte benötigt man robuste Klimmzugstangen, Barren und Hangelstrecken aus Stahlrohr mit entsprechend solider Verankerung im Boden.

Trend in Hamburg


Wer Calisthenics regelmäßig betreibt (und das kann man in jedem Alter), tut etwas für seine Fitness und bekommt garantiert kräftige „Muckies“. In der Hansestadt gibt es zwar schon um die 5.000 Anhänger, aber erst eine Anlage in Neuallermöhe. Dort ist im Rahmen der integrierten Stadtentwicklung der erste Hamburger Calisthenicspark entstanden, und der Verein „Street Workout“ bietet seit Herbst 2014 Fitness an der frischen Luft. Nun will der Bezirk Wandsbek nachziehen. Als ersten Standort wurde vom Stadtteilbeirat Appelhoff ein Gelände neben dem bestehenden Dschungelspielplatz an der Steilshooper Straße vorgeschlagen. Lokalpolitik und Bezirksbehörden stehen dem Vorhaben positiv gegenüber. Die Errichtungskosten werden auf rund 35.000 Euro geschätzt, die jährliche Wartung soll etwa 1.000 Euro kosten. Allerdings hat das Bezirksamt schon klar gemacht, dass es lediglich die Planungskosten übernehmen kann, nicht aber die Errichtung des Parks finanziert. Baukapazitäten, um die Anlage in 2017 zu realisieren, seien aber kein Problem. Nach einem einstimmigen Votum des Sportausschusses kommt es jetzt auf den Finanzausschuss der Bezirksversammlung an, ob das Geld bewilligt wird.
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