Kritik an Radwegen

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Diese Situation ist oft zu beobachten. Ein Auto überholt einen Radrennfahrer, der auf der Straße statt auf dem daneben liegenden Radweg fährtFotos: güb

Bezirksamt sagt Ausbesserung zu

Von Günther Brockmann
Rahlstedt. Das Rahlstedter WochenBlatt hatte in der Ausgabe in der vergangenen Woche einen Artikel mit der Überschrift: „Polizei: Auch Radrennfahrer müssen den Radweg benutzen“ veröffentlicht.
Etliche Leser des WochenBlattes, allesamt Radfahrer, hatten sich darauf hin gemeldet, um deutlich zu machen, wie sie die Problematik sehen, dass Radrennfahrer häufig statt auf dem Radweg auf der Straße fahren. Im Mittelpunkt der Anmerkungen zu dem Artikel stand die Kritik der Radfahrer einmal am Verhalten der Autofahrer sowie auch am Zustand der vorhandenen Radwege. „Mir ist neulich der Kragen geplatzt, als ein
Autofahrer sich anschickte, mich ohne jeglichen Sicherheitsabstand zu überholen“, schreibt ein Radrennfahrer.
„Ich und viele andere Radfahrer würden sicherlich gern auf Radwegen stressfrei fahren, wenn diese den Vorschriften und Vorgaben des Gesetzes entsprechen würden. Die Tatsache ist aber, dass in Hamburg viele Radwege in einem miserablen Zustand sind und deshalb von den Radfahrern nicht benutzt werden“, so die Äußerung eines weiteren Radfahrers. Einig sind sich alle, normale und auch Radrennfahrer darin, dass das Thema „Radfahrer, Radwege und Autofahrer“ oft zu Ärger führt.
Hinsichtlich des schlechten Zustandes des im WochenBlatt-Artikels erwähnten Radweges zwischen Rahlstedt und Staplelfeld hat das Bezirksamt reagiert. „Wir haben sofort jemanden hingeschickt, der sich vom Zustand des Radweges überzeugen sollte. Die festgestellten Mängel werden unverzüglich behoben“, so die Antwort aus dem Bezirksamt, die die Radfahrer
zufrieden stellen wird.
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