Kundenzentren Wandsbek – eine Servicewüste?

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Franziska Hoppermann, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, fordert eine schnelle Abhilfe Foto: CDU

CDU Hamburg kritisiert die Zustände im Bezirk. Bürger müssen im Schnitt zwei Monate auf einen Termin warten

Wandsbek Die Wartezeiten in den Kundenzentren des Bezirkes Wandsbek betragen auch nach der Ferienzeit bis zu 60 Tage, kritisiert die CDU-Bezirksfraktion. Leidtragende seien die Wandsbeker Bürger, auch Sozialleistungen seien vom „bürokratischen Trauerspiel“ betroffen. Schon vor der Urlaubszeit kam die Serviceleistung in den Wandsbeker Bürgerämtern zum Erliegen, so die CDU. Wer sich Ummelden oder einen Reisepass beantragten wollte, musste im Schnitt zwei Monate auf einen Termin warten. In der Juli-Sitzung der Bezirksversammlung Wandsbek mahnte die CDU-Fraktion die katastrophalen Zustände an und forderte die rot-grüne Bezirksregierung auf, zügig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Geändert habe sich wenig, teilweise könnten die Bürgerämter über ihr Online-Vergabesystem überhaupt keine Termine mehr anbieten. Auch die Sozialämter sind davon betroffen. In Rahlstedt etwa sei im Sommer eine Abteilung über Wochen nicht besetzt gewesen, es konnte dort kein einziger Antrag bearbeitet werden. „Hier muss schnell Abhilfe geleistet werdent“, sagte dazu Franziska Hoppermann, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende. Es dürfe nicht sein, dass Bürger ohne eigenes Verschulden mehrere Monate auf eine Auszahlung von Unterstützungsgeldern warten müssten. (rg)
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