Kunst im Foyer

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Vor dem Bild „Schmerz, Leid - der helle Schein“ Pastor Calliebe-Winter (v.l.), Matthias Habel, Werner Peyerl Foto: rdm

Maler Werner Peyerl stiftet drei Bilder für Friedhofskapelle

Von Reinhard Meyer
Rahlstedt „Mit den Bildern von Werner Peyerl erhält die Friedhofskapelle ein neues Gesicht“, sagt Pastor Calliebe-Winter. Und: „Seine Bilder eröffnen den Blick ins Religiöse, Seelsorgerische, Künstlerische“. Matthias Habel, Verwalter auf dem Rahl
stedter Friedhof, hatte zu der Feststunde eingeladen, um die Schenkung des Malers an den Friedhof Rahlstedt angemessen zu würdigen.
Im Foyer treffen sich Trauernde vor der Abschiedsfeier in der Kapelle, und von dort brechen sie zum letzten Geleit des Verstorbenen auf. Die drei Bilder von Werner Peyerl setzen sich mit Fragen der Transzendenz auseinander, mit dem, was jenseits menschlicher Erfahrung als göttlicher Urgrund verstanden wird. In dem Bild„Schmerz, Leid“ steigt die Seele des Leidenden in der Fülle des Lebens empor. In „Himmlische Klänge“ die Musik, die der Sterbende in diesem Moment aufnimmt, auch sie steigt empor. Die „Lebensstufen“ zeigen den Aufstieg des Menschen in die Transzendenz. Der Blick auf diese Bilder an diesem sensiblen Ort kann Trauernden helfen, ihre Trauer besser zu verstehen.
Werner Peyerl, 87, ist mit seiner Frau vor zwölf Jahren Rahlstedt gezogen, um seinen Kindern und Enkeln nahe zu sein. Bei seinen Gängen über den Friedhof Rahlstedt haben ihn immer wieder die „Christstatue“ von Bernd Stöcker und der „Lebensbaum“ von Peer Oliver Nau beeindruckt. Peyerl entschloss sich, dem Friedhof Rahlstedt drei Bilder zu schenken.
Das Angebot war Matthias Habel sehr willkommen. Der Friedhofsverwalter möchte nämlich . den Friedhof Rahlstedt zu einer park-ähnlichen Landschaft mit sinnstiftenden Kunstwerken umgestalten. Mit dem Maler und Pastor Calliebe-Winter wurden die Bilder ausgesucht, die der Würde der Kapelle gemäß sind.
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