Land unter am Schützenhof

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Kurz vor dem Überlaufen: Feuerwehrmänner installieren starke Pumpen gegen die drohende Flut Foto: tel
Hamburg: Wandsbeker Schützenhof |

Bezirksamt Wandsbek verspricht baldige Abhilfe

Wandsbek Kurz vor dem „Land unter“: Ein Zug der Feuerwehr war kürzlich die Rettung für die Anwohner vom Wandsbeker Schützenhof. Der dortige Wassergraben drohte im Dauerregen überzulaufen, bis Feuerwehrmänner mit starken Pumpen anrückten. Bei jedem stärkeren Regen bangt Rentnerin Erika Lehmann (83) wegen des Wassergrabens um Haus und Garten. Die Grundstücksauffahrten sind verrohrt, und darin liegt offensichtlich das Problem. Erika Lehmann: „Die Rohre sind aus den 1970er-Jahren. Vom Bezirksamt erhielten wir die Auskunft, dass die Straße neu gemacht wird, und dann die Rohre erneuert werden sollen.

Immer wieder Überschwemmungen

Doch es passierte nichts, und seit etwa zwei Jahren haben wir immer wieder Überschwemmungen.“ Da schwappt dann das Regenwasser schon mal durch die Gärten und läuft in zum Teil ausgebaute Keller. Eine Auswirkung des Klimawandels? Es scheint so, dass die Rohre, soweit nicht zusätzlich von den Wurzeln der Straßenbäume in Mitleidenschaft gezogen, inzwischen unterdimensioniert sind, und bei starken Regenfällen die Wassermassen nicht schnell genug ableiten können. Der CDU Bezirksabgeordnete Olaf Böttger hatte den Missstand in der Straße Wandsbeker Schützenhof bereits in der Juni-Sitzung des Regionalausschusses geschildert. „Passiert ist freilich noch nichts“, berichtete Böttger später. Im Bezirksamt kennt man das Problem: „Grundsätzlich können bei ungewöhnlichen Starkregen-Ereignissen Überlastungen der Entwässerungssysteme nicht ausgeschlossen werden“, heißt es in einer Stellungnahme. Zum Trost für die Anwohner: „Eine Handschachtung beziehungsweise Neuverrohrung ist seit längerem beauftragt und für die 32./33. Kalenderwoche vorgesehen.“ So dürfen die Anwohner hoffen, dass es mit den unkontrollierbaren Fluten bald vorbei ist. (tel)
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