Lebendiges Stadtteilkulturzentrum

Anzeige
Einblick in BiM-Bildungsarbeit für Kinder. Die Kleinen hier lernen Russisch bei Irina Pogromilova.
 
Einblick in BiM-Kursarbeit: Porzellanmalerei unter Leitung von Heide.Marie- Seubert. Fotos: rdm

Vierzig Jahre „Bürgerhaus in Meiendorf“

Von Reinhard Meyer

Meiendorf. 40 Jahre „Bürgerhaus in Meiendorf“ (BiM): Auf der Jubiläumsfeier würdigte Eckard Graage, Vorsitzender des „BiM e.V.“, die Bedeutung des Bürgerhauses für Meiendorf, als Stadtteilkulturzentrum generationenübergreifend nichtkommerzielle Kultur-und Bildungsangebote bereitzuhalten. Die plattdeutsche Musikgruppe Liederjahn lockerte mit ihren musikalischen Beiträgen die Jubiläumsrede auf. Zu den Ehrengästen zählten auch Werner Frömming, Referent für Stadtteilkultur in der Kulturbehörde, und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff.
Freudig begrüßter Überraschungsgast des Festabends: Christian Tjaden, Filialleiter Haspa Meiendorf mit einem Spendenscheck von 1000 Euro für den Porzellanbrennofen.

Rückblick

Von einem „sozialen Notstand“ im damals wachsenden Meiendorf her – fehlende Freizeitangebote für die vielen Kinder und Jugendlichen - wurde 1972 die BiM - „Bürgerinitiative in Meiendorf“ gegründet mit dem Ziel, ein Gebäude zur Organisation der vielen sozialen Aktivitäten in Meiendorf zu finden. Von 1978 an konnte die freigewordene Schule Saseler Straße übernommen werden. Der Name seitdem: BiM – „Bürgerhaus in Meiendorf“. 1983 übernahm Susanne Werner die generationenübergreifende Arbeit. Michael Göschen ab 1991 tätig, wurde unter anderem die Weiterentwicklung der kulturellen Arbeit übertragen.
Heute ist das BiM mit der Vielfalt seiner Angebote ein Zentrum des sozialen und kulturellen Lebens in Meiendorf. Zu den Kursangeboten für Erwachsene gehören „Acryl- und Aquarellmalen“ und „Yoga–Gymnastik–Meditation“. Generationenübergreifend werden den Drei- bis Sechsjährigen in der „Musikalischen Früherziehung“ Wege in die Musik geöffnet. Vereine können hier ihre Treffen abhalten – so ist das BiM für den „Hamburger Verein der Deutschen aus Russland e. V.“ so etwas wie eine Heimstatt geworden. Durch das Jahr hindurch lädt das BiM zu Kulturveranstaltungen wie Konzerten, Lesungen, Filmen und Vorträgen ein und zu größeren Stadtteilveranstaltungen wie Flohmärkten und Weihnachtsbasar ein.

Generationsübergreifende Angebote

An 70 Prozent der Wochenenden ist das BiM für Privatfeiern wie Hochzeiten, Geburtstagen, Jubiläen vermietet. Sozial nicht unterschätzt werden kann die Beratung, die Besucher immer wieder von Susanne Werner wünschen – bei der Kursauswahl – aber eben doch immer wieder in Lebensfragen. Sofern Susanne Werner nicht selbst helfen kann, weist sie auf die richtige Adresse hin. Aus diesem Kreis gewinnt Susanne Werner die vielen ehrenamtlichen Helfer für Großveranstaltungen des BiM.

50 000 Besucher jährlich

Die Gestaltung der Aktivitäten des Bürgerhauses liegt in Eigenverantwortung bei Susanne Werner und Michael Göschen. Ihre engagierte Arbeit hat zu ständig steigenden Besucherzahlen geführt - jetzt durchschnittlich 50 000 jährlich. Der Vorstand hat Kontrollfunktion. Das Einzugsgebiet ist Meiendorf, aber Besucher kommen aus Volksdorf, Sasel, Bergstedt, auch aus der Stadtmitte. Meiendorf hat etwas, was das ganze Rahlstedt mit fast 90 000 Einwohner bisher nicht erreicht hat: ein lebendiges, attraktives Bürgerhaus – ein Stadtteilkulturzentrum.

Mehr hier.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige