Leistungsschau

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Auch die Karate-Gruppe des TSV-Wandsbek-Jenfeld präsentierte bei den Jenfelder Geschichten einen Teil ihres Könnens. Foto: Netzow

Akteure der Jenfelder Geschichten begeistern mit buntem Programm

Von Kirsten Netzow

Jenfeld. Einen bunten Reigen an Darbietungen aus dem Stadtteil konnten Besucher am vergangenen Freitag im Jenfeld-Haus in der Charlottenburger Straße bestaunen.
Unter dem Titel „Jenfelder Geschichten“ können Einzelpersonen, Initiativen, Schulen, Kindertagesstätten (Kita) oder Vereine einmal jährlich zeigen, was sie an kreativen und aktiven Talenten zu bieten haben.
Initiatorinnen und Organisatorinnen der Jenfelder Geschichten sind die Leiterin der Freien Kulturinitiative Jenfeld e.V./Quadriga gGmbH Helga Könings-Schinner und Kirsten Stepanenko von der Kita Schweidnitzer Straße. Beide Frauen bilden zudem die Jury, die die Bewerbungen sichtet und dann die Teilnehmer auswählt.

Musik-Mode-Sport

Auch in diesem Jahr erwartete die Zuschauer wieder ein breites Spektrum an Präsentationen. Besonders viel Applaus erhielt die Kindertanzgruppe „Kleine Kosmonauten“ von der Schule Oppelner Straße, die mit ihren fetzigen und coolen Tanzeinlagen im Saal für helle Begeisterung sorgten.
Der Formation „Beat Obsession“ gelang es mittels gewöhnlichen Plastikeimern, Töpfen und Besen klangvolle Rhythmen zu schaffen und so ein ganz spezielles Instrumentalstück entstehen zu lassen. Zu kleinen Laufstegstars wurden die Kinder der Kita Räuberhöhle.
Sie präsentierten in ihrer internationalen Modenschau Kleider aus ihren Heimatländern, wie beispielsweise Russland, Albanien und Afghanistan.

Kicking Girls

Auch Sportbegeisterte kamen an diesem Nachmittag auf ihre Kosten: Die Karate-Gruppe des TSV Wandsbek-Jenfeld zeigte ihr Können anhand einer typischen Begrüßungszeremonie und einiger Übungen und der Hamburger Fußball Verband e.V. stellte unter anderem sein Projekt „Kicking Girls“ vor, welches die Integration von Mädchen aller Kulturen in den Fußball fördern möchte. Zum sechsten Mal fanden die Jenfelder Geschichten statt. Könings-Schinner freute sich darüber, dass der Stadtteil erneut zeige, wie vielfältig er sei und welche Talente in ihm schlummerten. Schirmherr der Veranstaltung ist Bezirks-
amtsleiter Thomas Ritzenhoff, der die Jenfelder Geschichten lobend als „Leistungsschau des Stadtteils“ bezeichnete und die gute Arbeit der Organisatorinnen betonte. Symbolisch für seine Schirmherrschaft überreichte Könings-Schinner ihm einen Regenschirm mit der Bitte, diesen auch im nächsten Jahr als Schirmherr mitzubringen. Informationen zu der Bewerbung zu den nächsten Jenfelder Geschichten bei Helga Könings-Schinner, Freie Kulturinitiative Jenfeld e.V., unter Tel.: 6 54 50 04 oder Email unter fkj.malhaus@quadriga-hamburg.de. (kin)
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