Leserbrief: Hefe made in Wandsbek

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Mit Interesse las ich den Artikel in der Ausgabe Nr. 45 vom 5. November 2014… über „Hefe made in Wandsbek“.

Viele Leser kannten sicher einige Fakten nicht, über die hier berichtet wurde: die Geschichte der Hefeproduktion am Standort, die Produkte, die in Wandsbek hergestellt werden, usw.

Dass der eine oder andere Leser ein paar Details schon kannte liegt an dem sehr offenen und ehrlichen Umgang der Firma Ohly mit uns als Nachbarn in Wandsbek. Es ist angenehm zu sehen, wie sich ein internationales Unternehmen bemüht, ein guter Nachbar zu sein.

Allerdings gibt es auch eine Kehrseite der Medaille, die ich in Ihrem Bericht vermisste: Viele Wandsbeker kennen das Problem mit der doch zeitweise recht strengen und anhaltenden Geruchsbeeinträchtigung, die wir hier manchmal erleben. Wenn wir ehrlich zueinander sind, müssen wir uns, glaube ich, eingestehen, dass diese Belästigung an manchen Tagen was die Intensität und auch die „Reichweite“ betrifft, weit über das Maß hinausgeht, das wir uns in einem Wohngebiet wünschen würden. Es ist eben nicht schön, je nach Windrichtung im Sommer über mehrere Tage kein Fenster öffnen zu können, ohne sich dem intensiven Geruch auszusetzen.

Wir wissen und schätzen, dass die Firma Ohly Teile der geplanten Investitionen für die Verbesserung dieser Situation aufwenden will. Als Anwohner wünschen wir uns jedoch, dass dieses sehr zügig passiert und das auf dem Weg dorthin auch mögliche Interims- bzw. Sofortmaßnahmen ins Auge gefasst werden.

Andreas Gherman, Hamburg-Wandsbek
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