Linksabbiegen legalisieren

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An der Kreuzung Seumestraße/Wandsbeker Chaussee/Hammer Steindamm geht es zur Zeit eng, laut und staubig zu. Der Grund: Der bisherige Gefahrenschwerpunkt, bei dem häufig verbotenes Linksabbiegen zu den Unfällen führte, wird durch eine neue Gestaltung entschärft.

Kreuzung Wandsbeker Chauussee-Hammer Steindamm wird entschärft

Eilbek. Die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Wandsbeker Chaussee/Seumestraße/Hammer Steindamm behindern zurzeit den Verkehr. Auto- und Radfahrer sind davon betroffen. Aber auch Fußgänger und U-Bahn-Nutzer müssen sich angesichts der zahlreichen Baumaßnahmen auch an den U-Bahneingängen neu orientieren. Die Umgestaltung der Kreuzung und die Sanierung des U-Bahnhofes Wandsbeker Chaussee werden voraussichtlich bis Ende Mai andauern. Dirk Gettel, Sprecher der Verkehrsbehörde, erklärt auf Nachfrage: „Da Bordsteine abgesenkt werden, und auch die Gehwege beim Neubau eine neue Teerdecke erhalten, machte es einfach Sinn, dass auch die Hochbahn, die ja hier mit den Treppen zur U-Bahn betroffen ist, bei den Bauarbeiten mit einbezogen wurde.“ Grund für die Bauarbeiten: Ein Unfallschwerpunkt soll entschärft werden. Die Kreuzung wird endlich so umgebaut, dass Autofahrer vom Hammer Steindamm sowie der Seumestraße kommend künftig links in die Wandsbeker Chaussee abbiegen können. Das war bislang verboten, wurde aber häufig missachtet, so dass hier immer wieder Unfälle passierten. Mindestens bis Ende Mai müssen sich die Autofahrer auf die Sperrung der rechten Fahrstreifen und der Einengung von drei auf zwei Fahrstreifen einstellen. Der Allgemeinde Deutsche Fahrradclub (ADFC) spricht angesichts der momentanen Situation und der unterschiedlichen Schilder und Absperrungen schon von einer „Baustellenlotterie“. Dirk Gettel sagt, die Maßnahme sei unumgänglich. Er ist überzeugt, dass die Verkehrsteilnehmer nach dem Umbau dieses Knotens erfreut zur Kenntnis nehmen werden, „dass hier generell weniger passieren wird“. Verkehrsteilnehmern, die mehr über diese oder andere Baustellen wissen wollen, empfiehlt er, sich im Internet unter www.hamburg.de/verkehr zu informieren. (hbz)
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