Maren Zinck gestorben

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Starb kurz vor ihrem 79. Geburtstag: Maren Zinck Foto: wb

Stadtteilkonferenz trauert um engagierte Bramfelderin

Von Michael Hertel
Bramfeld
Die Bramfelder Stadtteilkonferenz trauert um ihr langjähriges Mitglied Maren Zinck, die am 14. März im Alter von 78 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben ist. Bereits mit drei Jahren wurde die gebürtige Kielerin Halbwaise. Nach dem Krieg wuchs die Arzttochter zeitweilig bei Pflegeeltern in der Schweiz auf, „baute“ das Abitur am Bodensee und absolvierte ein anthroposophisches Studium, wechselte später aber ins Gärtnerei-Fach und machte die Meisterprüfung. Über die Elmshorner Firma Kordes kam Maren Zinck 1984 nach Hamburg und wurde Inspektionsleiterin auf dem Friedhof Ohlsdorf.

Reisen, Musik und Literatur


Immer neugierig und stark vernetzt, reiste Maren Zinck leidenschaftlich gern: Sie fuhr mit der Transsibirischen Eisenbahn zum Baikalsee, besuchte Russland mehrmals, unterrichtete Deutsch in Leningrad, arbeitete auf schwedischen Holzplantagen und radelte mit Zelt nach Polen und in die Niederlande. Sie spielte Querflöte, verstand viel von Musik und Kunst und war eine „Leseratte“ – in ihrer kleinen Wohnung in Bramfeld stapelten sich die Bücher bis unter die Decke.

Gewinn für Bramfelder Gemeinwesen


Vor allem engagierte sie sich in ihrem Stadtteil Bramfeld, beispielsweise in der Flüchtlingshilfe, im Stadtteilarchiv und in der Thomaskirchen-Gemeinde. Die Bürgerschaftsabgeordnete Regina Jäck: „Maren war sehr naturverbunden und verfügte über eine große innere Kraft. Sie konnte sich in andere hineinfühlen und engagierte sich mit hoher Energie für das Bramfelder Gemeinwesen. Ihr großes Anliegen war, dass der Geist von Harry Schaub in der Stadtteilkonferenz fortgeführt wird.“
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