Medizin-Bau der Moderne

Anzeige
150 Millionen Euro wird der Umbau am Ende gekostet haben, wenn 2017 alles fertig ist. Visualisierung: Asklepios
 
Manfred Vollmer, Geschäftsführender Direktor Foto: je

Asklepios Klinik Wandsbek wird drei Jahre früher fertig als geplant

Von Martin Jenssen

WANDSBEK. Es gibt sehr gute Nachrichten für die medizinische Versorgung in Wandsbek. Der Umbau der Asklepios Wandsbek Klinik zu einem der modernsten Krankenhäuser Norddeutschlands wird bald abgeschlossen sein, verkündet Manfred Vollmer, Geschäftsführender Direktor der Klinik.

Damit wird ein Bau-Marathon beendet. Seit zehn Jahren gehen in der Wandsbeker Klinik die Bauarbeiter ein und aus. Das geht den 500 Patienten, den Ärzten und dem Pflegepersonal an die Nerven. Eigentlich sollten sich die Baumaßnahmen noch bis zum Jahre 2020 hinziehen. Doch genug ist genug. Deshalb geht alles jetzt viel schneller als geplant. Bis Ende 2017 sollen die großen Bauarbeiten abgeschlossen sein.

In den letzten Jahren ist bereits viel geschehen. Die Obergeschosse, achte und neunte Etage, sind voll saniert. Die gesamte Technik im Krankenhaus wurde erneuert: die Stromversorgung, die Heizungen, die Trinkwasser- und Kälteversorgung sowie die Lüftungszentralen. Schnelle Fahrstühle wurden und werden eingebaut, von denen drei auch im Brandfall genutzt werden können.

Zentrale Notaufnahme


Perfekt läuft die Krankenversorgung bereits in der zentralen Notaufnahme – eine der größten in Hamburg. Dort herrscht ständig Hochbetrieb. Rund 14.000 Opfer von Unfällen aus dem Osten Hamburgs und dem Kreis Stormarn werden dort jedes Jahr aufgenommen.

Wassergeburt möglich

In den kommenden Wochen und Monaten geht es Schlag auf Schlag mit den Neueröffnungen verschiedener Stationen weiter. Es beginnt mit der Gynäkologie. Die neuen, luxuriös ausgestatteten Kreißsäle werden bereits in den nächsten Tagen in Betrieb genommen. Wohlfühlbadewannen stehen den Frauen zur Verfügung. In den bequem zu besteigenden Wannen sind zum Teil auch Wassergeburten möglich.

Für die werdenden Mütter stehen zwei Familienzimmer bereit, in denen auch ihre Männer übernachten dürfen. Alle Zimmer sind mit modernster Technik ausgestattet. Interessen können am 23. Juni die neuen Kreißsäle besichtigen. Von 14 bis 18 Uhr stellen die Hebammen die neue Station vor.

Bis Ende dieses Jahres werden die neue Röntgenstation, die neuen OP-Säle und die neu strukturierte Normalpflegestationen im Ost-Teil des Hauses in Betrieb genommen. Die Stockwerke drei bis sieben im West-Teil des Krankenhauses sollen bis Ende 2017 saniert werden. Im kommenden Jahr bekommen Gefäßzentrum und Labor neue Räume mit bestmöglichen Ausstattungen. Auch die energetische Fassadensanierung des gesamten Gebäudes soll Ende 2017 abgeschlossen werden.

Die Gesamtinvestitionen für die Runderneuerung der Asklepios Klinik Wandsbek betragen über 150 Millionen Euro. Ganz wichtig für die Klinik: das Entree. Der zur Zeit nicht sehr attraktiv wirkende Haupteingang wird spätestens im September der neuen Eingangshalle weichen. Die Halle wird über die Alphonsstraße zu erreichen sein. Den Besuchern steht dann wieder ein großer Informationsbereich zur Verfügung. Außerdem werden im Eingangsbereich Räume für Seminare und Schulungen eingerichtet. Mit dem neuen Eingangsbereich und der neuen Fassade wird die Klinik auch optisch wieder ein Glanzlicht für Wandsbek.

„Unsere Anstrengungen haben sich gelohnt“, sagt Manfred Volmer. „Ich bin sehr dankbar dafür, wie die Mitarbeiter alles daran setzen, und daran gesetzt haben, trotz der Belastung durch den Umbau, die Patienten bestmöglich zu betreuen.“
In der Asklepios Klinik Wandsbek werden jährlich 23.000 stationäre und 27.000 ambulante Patienten von rund 1000 Mitarbeitern versorgt. (je)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige