Mehr Licht, bitte!

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Die U-Bahnunterführung am Bahnhof Farmsen: schon am Tage ziemlich düster Foto: tel

Farmsener Politiker kämpfen für Lampen an Haltestelle

Von Michael Hertel
Farmsen
Eigentlich sollte ja eine „große Lösung“ die massiven Verkehrsprobleme am U-Bahnhof Farmsen lösen helfen. Doch jetzt müssen die Kommunalpolitiker schon um winzige Verbesserungen kämpfen. Es geht um ein paar Lampen an der Bushaltestelle. Der U-Bahnhof Farmsen gehört zu den am stärksten frequentierten Haltestellen der Linie U1. Erst recht, seitdem in unmittelbarer Nähe Flüchtlingsunterkünfte für rund 800 Asylbewerber geschaffen wurden. Eng wird es dabei vor allem im Bereich der U-Bahnunterführung der August-Krogmann-Straße. Besonders auf der nördlichen Seite kommt es immer wieder zu Konflikten, da Fußweg, Radweg und mehrere Bushaltestellen dicht nebeneinander liegen (das Wochenblatt berichtete mehrfach). Dort kam es bereits zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern und Fußgängern. Angeregt hatte die Diskussion unter anderem der CDU-Vorsitzende von Farmsen-Berne, Huy-Tam Van: „Das Ganze ist ein Nadelöhr, vor allem, weil seit der Busbeschleunigung mehr und längere Busse eingesetzt werden. Eigentlich sollte der ganze Platz umgebaut und die Haltestellen verlegt werden. Das Geld ist vorhanden, aber es fehlt an Planungskapazitäten.“ Weil die schnelle Gesamtlösung vorerst nicht kommt, fordern die Kommunalpolitiker auf Anregung Vans jetzt in einem „Notantrag“, wenigstens etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen. „Unter den breiten U-Bahnbrücken ist es ganz schummrig. Es gibt zu wenige Lampen, und die vorhandenen werden abends auch noch zu spät eingeschaltet.“ Deshalb hat die Bezirksversammlung Wandsbek einstimmig einen entsprechenden Prüfauftrag an Wirtschaftsbehörde und HVV verabschiedet. Auf Wunsch der SPD soll außerdem geprüft werden, ob der bislang spärlich beleuchtete Fußweg zu den Flüchtlingsunterkünften erhellt werden kann.
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