Mehr Wohnraum

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An der Kattunbleiche soll neu gebaut werden

Von Hubert Bätz
Wandsbek. Seit einigen Jahren steht das Gebäude der ehemaligen Finanzbehörde an der Ecke Wandsbeker Allee/Kattunbleiche leer. Nun sollen hier im Rahmen eines von der Finanzbehörde durchgeführten Ideenwettbewerbs mehrgeschossige Wohnhäuser entstehen. Die Planungsvarianten wurden kürzlich bei einer Informationsveranstaltung im Wandsbeker Bürgersaal gemeinsam von der Bauabteilung, Stadtplanern und dem Architektenbüro „Urban Space“ vorgestellt. Geplant sind nach Auskunft von Sven Menke, Abteilungsleiter im Bauamt, je nach Variante der Bebauung zwischen Kattunbleiche 21/23, Wandsbeker Allee 53/55 und Wandsegrünzug Wohnungen und wohnverträgliches Gewerbe. Die Schwierigkeit bei der Planung- der Bebauungsplanes Wandsbek 80 weist ein gemischtes Wohn- und Gewerbegebiet aus- liegen in den „Lärmemissionen der Straße und des Gewerbes vor Ort“ erklärte Architekt Philipp Kamps. Beide Varianten wollen das Ruhebedürfnis künftiger Bewohner berücksichtigen. Laut Planungsbüro und Behörde wäre eine Bebauung jeweils in zwei Bauabschnitten realisierbar. Dies, so die Behörde, könne aber nur langfristig angegangen werden. Bezirksamt Wanddsbek und Politiker, wie der Bau-Fachsprecher der SPD Rainer Schünemann, sehen im Gebiet des Bebauungsplans Wandsbek, an diesem Standort viel Potential. Rainer Schünemann: „Nachdem ich mit der Bürgerinitiative so lange dafür gekämpft habe, dass das Bürgerhaus erhalten bleibt, werde ich schon etwas wehmütig, wenn wir jetzt dafür sorgen, dass dort neu gebaut wird. Aber nun gibt es ja mit dem Kulturschloss in der Königsreihe seit zwei Jahren eine Nachfolgeeinrichtung und insofern ist es nur folgerichtig, dass dieses Gelände endlich weiter entwickelt wird. Dabei wollen wir keine Büros bauen, sondern ca. 80 Wohnungen schaffen. Dafür ist der Standort in der Nähe des Wandsbeker Marktes auch optimal angebunden. Und die Bebauungsvariante, die wir bevorzugen sorgt auf kluge Weise dafür, dass die Bewohner vor dem Lärm der Hauptstraße geschützt werden.“ Bei der Veranstaltung gab es übrigens keine Einwände der Bewohner und Gewerbetreibenden, allenfalls Verbesserungsvorschläge, die nun geprüft werden sollen. (hbz)

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