Meiendorfs sportliche Botschafter

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Gruppenbild der Sportklasse der siebten und achten Jahrgänge Foto: Schulz

Zahlreiche Medaillen und Rekorde dokumentieren die Erfolge

Meiendorf Sport auf hohem Niveau, dieses Kriterium erfüllt die Stadtteilschule Meiendorf seit ihrer Gründung vor drei Jahren. Daher war die Verlängerung des Prädikates zur `Sportbetonten Schule` durch Schulsenator Ties Rabe kürzlich eher eine Formsache. Mit ihren leistungsorientierten Sportklassen gehören die Meiendorfer zur Hamburger Spitze. Zahlreiche Medaillen und Rekorde sprechen eine eindeutigeSprache. „Allein im letzten Schuljahr haben unsere Sportklassen 109 Medaillen gewonnen, eine stolze Bilanz“, sagt Sportkoordinator Martin Schulz. Doch die Sportbetonte Schule ist nur eine Durchgangsstation für die Meiendorfer. „Wir warten auf die Zertifizierung zur Partnerschule des Leistungssports“, erklärte Schulz. Dieses Zertifikat wird allerdings derzeit überarbeitet und mit neuen Kriterien versehen.
„Wir sind auf einem sehr guten Weg und ich bin sicher, dass wir nach Bekanntwerden der Kriterien sehr schnell als Partnerschule des Nachwuchsleistungssports anerkannt werden. “ Auch die Zusammenarbeit mit den Vereinen lobt Schulz. Seit diesem Schuljahr kooperiert die Schule mit dem TuS Berne im Bereich Tischtennis. Das bereichere noch einmal unser Angebot im Nachmittagsbereich, aber auch im regulären Unterricht, sagt Schulz.
Denn neben den Schwerpunktsportarten, zu denen auch noch Fußball gehört, sei es auch wichtig, den Kindern die Vielfalt des Sports zu vermitteln. So gehören Curling, Taekwondo, Fechten, Rudern und andere Randsportarten auch immer wieder zum Sportprogramm der Schule, erklärt Schulz. Im Curling vertraten die Meiendorfer die Stadt Hamburg erstmals bei den Deutschen Meisterschaften in Garmisch-Partenkirchen und wurden auf Anhieb Vierter. Schulz: „Es ist toll zu sehen, wie schnell die Kinder etwas erlernen und mit welcher Begeisterung sie bei der Sache sind.“
Eines der größten Highlights jeden Schuljahres ist der Start beim Leichtathletik-Weltcup ISTAF im Berliner Olympiastadion. Dort laufen die Schüler der Stadtteilschule Meiendorf vor 40.000 Zuschauern bei einem der größten und bedeutendsten Leichtathletik-Meetings weltweit. Nach Silber im Vorjahr waren die Erwartungen diesmal aber deutlich geringer. „Wir sind mit sehr jungen Staffel nach Berlin gefahren.“, so Schulz. Dennoch war das Abschneiden als Vierter des Zwischenlaufes mehr als erwartet. „Vom Finale waren wir in 2:11 Minuten einige Sekunden entfernt. Doch für die Kinder zählt vor allem dieses unvergessliche Erlebnis. “
Ihre Extraklasse stellten die Sprintstaffeln dann nur wenige Tage später bei den Regionalmeisterschaften der Region Wandsbek-Nord unter Beweis. In allen angetretenen Wettbewerben kamen die Sieger am Ende aus den Sportklassen der Stadtteilschule Meiendorf. (wb)
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