Millionen für Sport in Hamburg

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Die Stadt investiert rund 3,5 Millionen Euro für den Schul- und Vereinssport in Meiendorf Foto: Glitz

Schule bekommt neue Sporthalle, Verein den Kunstrasenplatz

Von Rainer Glitz
Hamburg. Der Grandplatz am Deepenhorn ähnelt derzeit einem matschigen Acker. Die Absperrungen sind verrostet, die Trainerbank ist morsch, das Clubheim des MSV mit Graffiti besprüht, die Turnhalle in die Jahre gekommen. Das alles wird sich schon bald ändern. „Das wird der große Wurf“, sagt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Für rund eine halbe Million Euro wird am Deepenhorn ein Kunstrasenplatz gebaut, ein positives Lärmgutachten liegt endlich vor. „Ich hoffe, im Mai kann hier gespielt werden“, so die SPD-Bezirksabgeordnete Marlies Riebe. Entscheidend sei, dass es jetzt endlich losgehe. Parallel zur Erneuerung des Fußballplatzes werden eine vierspurige, 120 Meter lange Laufbahn und eine neue Weitsprunganlage gebaut, Kostenpunkt 52.000 Euro. „Das ist für die Stadtteilschule Meiendorf mit ihrem Sportprofil besonders wichtig“, betont Ole Thorben Buschhüter. Die Sportanlage bekommt zusätzlich neues Flutlicht, an den Kosten von 70.000 Euro beteiligt sich auch der Bezirk Wandsbek.

„Dann ist alles aus einem Guss und bringt Schul- und Vereinssport voran“, freut sich Marlies Riebe. Auch der MSV steckt Geld und Arbeit in die Verbesserung der Anlage. Die alte Gymnastikhalle und die marode Umkleide werden abgerissen und durch einen kombinierten Neubau ersetzt. Das Clubheim bleibt bestehen, die Fassade wird aber erneuert. Und künftig kann der MSV von einer weiteren Baumaßnahme profitieren. Denn auf dem Schulgelände am Deepenhorn wird eine weitere Ein-Feld-Sporthalle gebaut, rund 1,8 Millionen Euro investiert der Senat. Die alte Halle wird gleichzeitig für etwa 750.000 Euro saniert. Im nächsten Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen und im Jahr darauf fertig sein. Damit kommt es nicht zur ganz großen Lösung, nämlich einer großen Zwei-Feld-Halle mit integriertem Clubheim.

Kleine Lösung günstiger

„Das wurde durchgerechnet, die große Halle hätte die Stadt eine Million Euro mehr gekostet. Geld, das dem Schulbau an anderer Stelle fehlen würde“, erklärt der SPD-Abgeordnete Buschhüter. Mit der kleinen Lösung sei der Bedarf der sportorientierten Stadtteilschule Meiendorf gedeckt und der MSV habe Planungssicherheit. Als Ausweichstandort während der Bauphase soll die Sporthalle der ehemaligen Grundschule Schierenberg genutzt werden. Auch danach soll sie nicht abgerissen werden. Der TuS Berne hat nach Informationen von Buschhüter und Riebe Interesse, sie zu übernehmen. (rg) 
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