Mitmach-Angebot für geflüchtete Kinder

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Unter Anleitung durch Naju-Mitglieder lernen Flüchtlingskinder die norddeutsche Natur kennen Foto: wb

Naturschutzjugend Hamburg startet neues Pilotprojekt

Wandsbek Naturerlebnisse für Kinder und Jugendliche bietet die Naturschutzjugend Hamburg (Naju) bereits seit vielen Jahren an. Nun aber hat die Kinder- und Jugendorganisation des Nabu ein besonderes Programm gestartet: ein Naturerleben für geflüchtete Kinder. In Zusammenarbeit mit dem städtischen Sozialunternehmen fördern und wohnen startete das Pilotprojekt in einer Wohnunterkunft im Bezirk Wandsbek. „Mit viel Neugier und Begeisterung haben die geflüchteten Kinder an unseren Naturausflügen teilgenommen“, berichtet Caren Herbstritt, Programmkoordinatorin der Naju. Und weiter: „Gemeinsam hatten wir sehr viel Spaß bei unseren Exkursionen ins Wandsbeker Gehölz und die anliegenden Wiesen. Die Verständigung dabei klappte prima, da die Kinder schon mindestens ein Jahr in Deutschland sind. Daran konnten unsere ehrenamtlichen Umweltpädagogen super anknüpfen und die Kinder ihren Sprachschatz um viele Natur-Begriffe ergänzen.“ Das Mitmach-Angebot für geflüchtete Kinder richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren. Gemeinsam mit Naju – in Parks, auf Wiesen und im Wald – lernen sie die heimische Tier- und Pflanzenwelt und deren deutsche Bezeichnung kennen. Es werden auch Vergleiche mit der Natur in ihren Herkunftsländern gezogen und dabei Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten spielerisch erarbeitet. Das neue Naturerlebnisprogramm konnte mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt realisiert werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll das Programm auch nach den Sommerferien weiterlaufen. Für angehende Teamer ist ein Workshop in Planung. (wb)

Weitere Infos: www.naju-hamburg.de
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