Mittel gegen Schnecken

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Ben hat eine Substanz entwickelt, mit der man Schnecken auf natürliche Weise aus den Gärten verbannen kann Foto: kg

Rahlstedter Viertklässler bei „Schüler experimentieren“ erfolgreich

Rahlstedt Auch in diesem Schuljahr war die Schule Brockdorffstraße wieder sehr erfolgreich bei dem Jugend forscht-Wettbewerb „Schüler experimentieren“. Aus den Klassen 4 b und 4 c der Rahlstedter Grundschule konnten vier Forscherarbeiten eingereicht werden. Ben Schirk (10) hat sich im Bereich Biologie damit beschäftigt, wie man Schnecken auf natürliche Weise aus seinem Garten entfernen könnte. Ein einfaches Rezept aus Zitronensaft, Pflanzenfett und Essig gefällt den Schnecken so gar nicht und hält sie von den Beeten fern. Für diese kreative und vor Allem nützliche Idee wurde er mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Yusuf Cengiz (10) hat sich mit der Frage beschäftigt, ob er es schaffen könnte, eine Zahnpasta aus Naturprodukten herzustellen. Yusuf war damit der einzige Teilnehmer in der Sparte Chemie und wurde auch gleich mit einem zweiten Platz ausgezeichnet. „Sogar mein Zahnarzt hat die Zahnpasta ausprobiert und fand sie super“, freut sich Yusuf über seinen Erfolg. Er habe sich eben schon als kleines Kind immer für Chemie interessiert, erklärt der junge Forscher, der so viel über chemische Substanzen weiß, wie sicherlich kein anderer Mitschüler seines Alters.
Aus der Klasse 4b hat Timo Putzar (10) im Bereich Biologie die Aufgabe bearbeitet: Welche Naturmaterialien eignen sich für selbstgebaute Spielzeuge? Für seine Präsentation hat er den dritten Platz erhalten. „Ich habe versucht, die Spielzeuge, die ich aus Plastik kenne, einfach aus Materialien, die ich im Wald gesammelt habe, nachzubauen. Für das Kinderzimmer seien die kleinen Schiffe aus Baumrinde vielleicht nicht so geeignet, weil sie sehr viel Schmutz hinterlassen, aber für draußen seien sie ein toller Ersatz für die Plastikproduktionen, die Müll hinterlassen, der sich über Jahrzehnte nicht abbaut. Sein Klassenkamerad Collin Umoru (10) baute einen Roboter und programmiert diesen so, dass er durch ein Labyrinth fahren kann. „Ich habe das mal in einem Krankenhaus gesehen, da wurden mit Robotern Medikamente transportiert“. (kg)
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