Moderner Ort zum Lernen

Anzeige
Der große Neubau an der Oktaviostraße soll Platz für 600 Schüler und 35 Lehrkräfte bieten Zeichnung: Schulbau Hamburg

2.000 Quadratmeter großer Neubau für Max-Schmeling-Stadtteilschule

Von Karen Grell
Wandsbek
An der Max-Schmeling-Stadtteilschule wird seit Monaten kräftig gebaut. Gerade erst konnte die neue Mensa eingeweiht und jetzt schon das Richtfest für das 6,2 Millionen Euro teure neue Schulgebäude gefeiert werden. Zusätzliche Unterrichts- und Fachklassenräume sowie einige Verwaltungsräume kommen neu dazu, denn die Schülerzahlen steigen konstant und der Platz wird knapp. „Viele Familien ziehen wieder bevorzugt in die Städte und deshalb musste Schulbau Hamburg aktiv werden“, so auch Schulsenator Ties Rabe. Bereits 1930 als Reformschule gegründet, wächst die Max-Schmeling-Stadtteilschule in diesem Jahr zu einer sechszügigen Schule mit zwei Standorten am Denksteinweg und in der Oktaviostraße heran. Schulbau Hamburg errichtet deshalb im Auftrag der Behörde für Schule und Berufsbildung diesen großzügigen Neubau in der Oktaviostraße. „Wo mehr Schüler sich anmelden wollen, muss auch neuer Raum zum Lernen geschaffen werden“, so Senator Rabe.

Drei Geschosse


Durch den kompakten Neubau wird im nächsten Jahr auch die zentral gelegene Schulhoffläche komplett neu gestaltet. An der Oktaviostraße sollen zukünftig 600 Schüler und 35 Lehrkräfte unterkommen. Das dreigeschossige Gebäude ergänzt die bereits bestehenden Räume und bildet „die neue Adresse“ der Schule. Der Eingangsbereich wird zweigeschossig und durch eine offene Verglasung viel Licht ins Gebäude lassen. In der Mitte befindet sich das Sekretariat als Empfang mit Verteilerfunktion.

Alles barrierefrei


Im Erdgeschoss liegt in Zukunft ein Verwaltungstrakt mit Büros, großem Lehrerzimmer, Teeküche, Kopierzone und eigener Sanitäranlage mit barrierefreien Toiletten. Im südlichen Gebäudeteil entsteht ein gesonderter Naturwissenschaftsbereich mit zwei Fachräumen, damit die Schüler auch in differenzierten Bereichen arbeiten können. Über die zentrale Haupttreppe gelangen die Schüler in die oberen Geschosse, in denen die Klassenräume untergebracht sind. Alle Räume des Neubaus werden barrierefrei gestaltet. Es gibt auch einen rollstuhlgerechter Aufzug. Die Max-Schmeling-Schule hat in den vergangenen Jahren bereits zwei neue Sporthallen und in 2015 eine Mensa mit Produktionsküche erhalten. „Hier ist richtig viel Neues entstanden“, freut sich Schulleiterin Ute Karian.

Info:
Max-Schmeling-Stadtteilschule, Investitionssumme 6,21 Millionen Euro, Fläche 2.198 Quadratmeter, Baubeginn August 2015, Fertigstellung geplant für Dezember 2016
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige