Musik für ganz Kleine

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„Goodbye – Auf Wiedersehen“ begleiten die Kinder erst mit „Luftinstrumenten“, die richtigen Instrumente liegen schon zum Einsatz bereit Foto: Haas

Wie Bramfelder Kinder musikalische Früherziehung erleben

Bramfeld Immer dienstags kommen rund 30 Kinder in drei Gruppen im Gemeindesaal der Osterkirche zusammen. Sie sind drei bis sechs Jahre alt, machen jahrgangsweise zusammen Musik und haben sichtlich Spaß daran. „Früh übt sich, wer ein Meister werden will“, sagt Musiklehrerin Claudia Maack. Sie hat selber schon als Kind im „Förderkreis für musikalische Früherziehung in Bramfeld“ angefangen, auch ihre Kinder begannen so in der Kita. Heute spielt die 17-jährige Tochter begeistert Klavier und Cello, der Sohn ist mit 14 Jahren bereits vertraut mit Kontrabass und Saxophon. Und Claudia Maack blieb ihrem Verein treu: Seit 1999 ist sie für ihn als Übungsleiterin tätig.
„Wir arbeiten spielerisch: gemeinsames Singen und Tanzen sind wesentliche Elemente, ebenso das Musizieren mit Trommeln, Klanghölzern und Triangeln“, erklärt die Musikpädagogin. Welchen Spaß sie dabei entwickeln, zeigt die Gruppe der Fünfjährigen. Heute bekommen zehn Kinder zum ersten Mal eine Blockflöte in die Hand. Sie sitzen auf Kissen im Kreis, holen tief Luft und blasen in die Flöten und erzeugen vielstimmig-schrilles Gepfeife. „Einfach reinpusten kann doch jeder“, unterbricht Claudia Maack den Lärm. „Hier geht es darum, wie man schön spielen kann.“ Ruhe kehrt ein. Zunächst bauen die Kinder erst mal die Flöten auseinander und setzen sie wieder zusammen. Dann umgreifen sie ihre Instrumente vorsichtig und versuchen, die Löcher mit Fingerchen und Daumen zu bedecken. Flöten klingen viel weicher, wenn man die Töne mit einem sanften „tü-tü“ auf der Zunge formt.
Mit einem Lob sammelt die Musikpädagogin die Blasinstrumente ein. Jetzt tritt der Zauberer Schrappelhut in Aktion. Die Kinder singen begeistert und spielen im Rhythmus zum Lied mit Klanghölzern: Den gibt der mit silbernem Cape und dem riesigen schwarzen Spitzhut verkleidete kleine Dirigent vor. Beim nächsten Vers darf ein Junge in die begehrte Rolle des Zauberers schlüpfen. Als die Übungsleiterin den „Tanz der wilden Pferde“ ankündigt, herrscht großes Hallo. Jetzt singen, stampfen und hüpfen je fünf Mädchen und fünf Jungs zur Musik im Kreis. Wie kleine wilde Pferde brechen sie aus und galoppieren durch den großen Gemeindesaal: Musik macht Spaß und kann eben auch bewegen.
Danach heißt es erstmal verschnaufen, wieder im Kreis auf den Sitzkissen. Die Gruppe findet sich im Schlusskreis zusammen, „Goodbye – auf Wiedersehen“ singen und spielen die Kinder zunächst auf „Luftinstrumenten“, dann mit richtigen Klanginstrumenten. Noch sind Plätze frei in den Gruppen der drei- und vierjährigen Kinder. (wh)

Interessierte Eltern können zunächst Probestunden vereinbaren: claudiamaack@gmx.de oder Telefon 649 609 83
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