Nach Sturmtief „Xavier“: Wälder nicht betreten

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Sturmtief „Xavier“ wütete nur ein paar Stunden über Hamburg, die Schäden waren hoch Foto: wb

Bezirksamt Wandsbek warnt vor herabstürzenden Ästen in allen Grünanlagen

Marco Dittmer
Wandsbek
Nach dem Durchzug des Herbststurmes „Xavier“ in der vergangenen Woche warnt das Bezirksamt Wandsbek, Wälder und Grünanlagen zu meiden. Der Sturm hat teils enorme Schäden an den Bäumen verursacht (das Wochenblatt berichtete). Nach aktueller Lageeinschätzung sind der Duvenstedter Brook, die Stadtteile Rahlstedt, Volksdorf, Farmsen-Berne sowie das Wandsbeker Kerngebiet besonders betroffen. Dieses ist jedoch noch kein abschließendes Bild, die Schäden werden derzeit aufgenommen und behoben, um eine sichere Nutzung der Wald- und Grünanlagenwege wieder zu ermöglichen.

Wo es noch gefährlich ist

Besonders gefährlich sind herabgerissene Kronenteile und Äste, die sich in Nachbarbäumen verfangen haben und jederzeit herabfallen können. Dies trifft auch auf halb entwurzelte Bäume zu, deren Standfestigkeit nicht mehr gegeben ist. Zudem können auf Wegen gestürzte Äste oder Bäume die Nutzung dieser einschränken. Auch nach Beruhigung der Wetterlage ist erfahrungsgemäß mindestens vier Wochen mit einer erhöhten Gefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume zu rechnen. Es wird deshalb um eine erhöhte Wachsamkeit beim Aufenthalt in Wäldern und Parks gebeten. Rettungskräfte von Feuerwehr bis zum Technischen Hilfswerk rückten am 5. Oktober allein zwischen 13.30 und 15.30 Uhr zu mehr als 700 wetterbedingten Einsätzen aus, bis 19 Uhr waren es 1.200 Einsätze. Insgesamt wurden durch die Auswirkungen des Sturmtiefs Xavier im Hamburger Stadtgebiet zehn Menschen verletzt, die durch die Feuerwehr Hamburg gerettet werden konnten, ein Person starb an schweren Verletzungen.
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