Nächster Halt: Hamburg-Oldenfelde

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Menschen aus Oldenfelde könnten in Zukunft von der Straße Bekassinenau in die U 1 einsteigen. Bisher mussten sie entweder nach Berne gehen oder mit dem Bus nach Farmsen fahren Animation/Fotos: Frick/mt

Viel Zustimmung für mögliche Haltestelle zwischen Farmsen und Berne

Von Marco Thielcke
Wandsbek. Die Hamburger Hochbahn und die regierende SPD sind sich einig: Hamburgs U-Bahn-Netz soll auch in Wandsbek weiter ausgebaut werden. Hochbahnchef Günter Elste und Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) stellten jetzt Ideens für den öffentlichen Nahverkehr vor. Demnach steht auch eine neue U-bahn-Haltestelle zwischen Farmsen und Berne auf dem Programm. Tausende Bewohner in Oldenfelde könnten mit der gleichnamigen U-Bahn-Station an den Schienenverkehr in Hamburg angeschlossen werden. Laut Hochbahn könnten die Bauarbeiten noch vor 2020 beginnen. Ole Thorben Buschhüter, Bürgerschaftsabgeordneter der SPD und Vorsitzender des Verkehrsausschusses sagt: „Zwischen den Haltestellen Farmsen und Berne liegen 2,6 Kilometer. Das ist der längste Haltestellenabstand im Hamburger U-Bahn-Netz, eine Haltestelle ist hier sinnvoll.“ Auch Hans Schuy, Vorsitzender des Oldenfelder Bürgervereins, will eine U-Bahn-Station im Stadtteil: „Viele Hamburger wissen nicht, wie groß Oldenfelde wirklich ist. So gehören der „Berner Markt“ und weite Flächen des Naturschutzgebietes Höltigbaum auch zum Stadtteil.“ Anwohner sind offenbar von der Idee begeistert. Bei einem Besuch an der Straße Bekassinenau waren nur positive Stimmen zu hören.
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