Nächster Halt: Oldenfelde

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Menschen aus Oldenfelde könnten in Zukunft von der Straße Bekassinenau in die U 1 einsteigen Animation/Foto: wb

Hochbahn informiert am Dienstag zu Plänen. Fragen jetzt per Mail möglich

Von Günther Brockmann
Oldenfelde
Die Planungen für die zusätzliche U-Bahn-Haltestelle „Oldenfelde“ nimmt Gestalt an. Der Vorentwurf steht. Am kommenden Dienstag werden Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und die Verkehrsexperten der Hochbahn den aktuellen Planungsstand vorstellen. Unter oldenfelde-buergerbeteiligung@hochbahn.de können schon jetzt Fragen, Anregungen und Anmerkungen an die Hochbahn gemailt werden. Einige Details aus der im vergangenen Jahr gestarteten Machbarkeitsstudie hatte der Oldenfelder CDU-Bürgerschaftsabgeordnete, Karl-Heinz Warnholz, kürzlich mit einer Kleinen Anfrage erfahren. Danach soll der U-Bahnhof soll im Bereich der Straßen „Am Knill“ und Busbrookhöhe“ südlich der Straßenbrücke „Bekassinenau“, etwa auf halber Strecke zwischen den Bahnhöfen „Berne“ und „Farmsen“, errichtet werden. Im Wesentlichen wird das Grundstück der Bahnanlage in Anspruch genommen werden. Das Grundstück gehört der Hansestadt Hamburg und der Hochbahn AG. Die Zuwegung zum geplanten Bahnhof erfolgt ausschließlich über öffentliche Flächen der Hansestadt. Grundstücke im Privatbesitz sich nicht betroffen. Die U-Bahnhaltestelle wird gemäß der geltenden Richtlinien und Vorschriften vollständig barrierefrei geplant. „Der Zeitraum wird sich im weiteren Planungsprozess ergeben. Derzeit ist eine Auslegung der Pläne frühestens im Frühjahr 2016 wahrscheinlich. Ort und Modalitäten der Auslegung bestimmt die Planfeststellungsbehörde zu gegebener Zeit“, heißt es in der Antwort des Senats weiter.
Aus der Antwort des Senats geht weiter hervor, wie das Umfeld des neuen Bahnhofs aussieht. „Erste Analysen des Umfelds haben gezeigt, dass im Einzugsbereich der neuen Haltestelle rund 5.000 Einwohner und damit potentielle Nutzer leben“, heißt es in der Senatsantwort. Das Buslinienkonzept für den neuen Bahnhof Oldenfelde wird zu gegebener Zeit in Zusammenarbeit mit dem HVV überarbeitet werden. Nach dem derzeitigen Stand der Überlegungen ist keine direkte Umstiegshaltestelle zum Busverkehr vorgesehen. Karl-Heinz Warnholz sah sich mit Hans Schuy, dem Vorsitzenden des Bürgervereins Oldenfelde, und Dr. Dieter Gürth, CDU-Bezirksabgeordneter und Beisitzer im Bürgerverein Rahlstedt, am möglichen Standort des U-Bahnhofs Oldenfelde um. „Wir sind glücklich darüber, dass durch einen U-Bahnhof für Oldenfelde die Infrastruktur gestärkt wird. Mit dem Bahnhof vor der Haustür werden Oldenfelder Bürger schneller zu ihren Zielen innerhalb Hamburgs gelangen können, freut sich Hans Schuy.

Infoveranstaltung der Hochbahn am Dienstag, 17. März, 18-20 Uhr, Erich-Kästner-Schule, Hermelinweg 10
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