Naturkunde-Woche am Gymnasium

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Fynn, Andre, Mats und Tjorge untersuchen den PH-Wert des Boden-Wasser-Gemisches.Foto: Bätz

Schüler erforschten Erde mit Schaufel und Mikroskop

Von Hubert Bätz
Rahlstedt. Wasser gilt gemeinhin als lebensnotwendig, der Erdboden allerdings ist für unsere Existenz mindestens genauso wichtig, das erfuhren kürzlich Schüler der 5. Klassen des Gymnasiums Oldenfelde eine Woche lang bei naturkundlichen Versuchen in der „Bodenwerkstatt“ im Haus der Wilden Weiden. Die Idee dazu entstand bei einem Ausflug des Lehrerkollegiums in das Naturschutzgebiet Höltigbaum. Die Schüler nahmen sie begeistert an. Sie machten Versuche und erforschten in Kleingruppen verschiedene Vorgänge. Wie der Boden als Filter wirkt, zum Beispiel oder dass Sand Wasser schneller durchlässt als Lehm. Sie bestimmten den ph-Wert der Bodenproben und schauten sich die Erde unter dem Mikroskop ganz genau an. Sie analysierten und präsentierten. Jede Kleingruppe hatte nämlich die Aufgabe, ihre Ergebnisse anschaulich den Mitschülern vorzustellen und zu erklären. Da ging es um die Beschaffenheit des Bodens: von krümelig bis fest, um die Wasserdurchlässigkeit, die Struktur und den Gehalt von Mineralien, den die Schüler anhand der Salzkristalle bestimmten. Wussten hier die Schüler beim Aufschreiben, Zeichnen oder bei der Statistik nicht weiter, so war der Rat der Naturpädagogen von der Stiftung Naturschutz, genauer gesagt vom Verein der Wilden Weiden gefragt. Angela von der Geest: „ Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen entdecken. Wir helfen ihnen, ihre Entdeckungen zu systematisieren und einzuordnen. Mehr machen wir gar nicht!“
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