Neubau am Denksteinweg in Hamburg

Anzeige
So sieht der Entwurf für den Neubau aus Grafik: Architekturbüro Heider Zeichardt/wb

Entwurf wird in der Max-Schmeling-Stadtteilschule präsentiert

Von Rainer Glitz
Hamburg. Der geplante Neubau eines Schulgebäudes am Denksteinweg hat jetzt ein Gesicht. In einem Wettbewerb hat sich das Architekturbüro Heider Zeichardt aus Hamburg-Eimsbüttel gegen zwei Konkurrenten durchgesetzt. Ein Gremium aus Vertretern der Max-Schmeling-Stadtteilschule, Schulbau Hamburg, Schulbehörde, Bezirksverwaltung und Architektenkammer sprach sich einstimmig für den Entwurf aus.

Sechs neue Räume

Vorgabe war ein Raumprogramm, das den Bedarf der sechszügigen Jenfelder Schule berücksichtigt. An den Standorten Denksteinweg 17 und Oktaviostraße 143 werden rund 350 Schüler von 30 Lehrern unterrichtet. Die vorhandenen Gebäude reichen für diese Schülerzahl langfristig nicht aus.
Durch Zu- und Ersatzbau sollen deshalb für die Jahrgänge fünf und sechs insgesamt sechs allgemeine Unterrichtsräume entstehen, darunter auch Gruppenräume. Zusätzlich werden ein Fachklassenraum für Natur und Technik und ein Sammlungsraum gebaut.

Gelungene Verbindung von Altem und Neuem

Die Anforderung im Architekturwettbewerb war, diese Planung bestmöglich umzusetzen. Dabei sollte sowohl der Neubau betont als auch die Architektur der bestehenden Räume ergänzt werden, es galt ressourcenschonend und nachhaltig zu planen, damit das Schulgrundstück optimal genutzt werden kann.
„Der Siegerentwurf zeichnet sich durch eine klare städtebauliche Aussage und eine offene Grundrisslösung sowie eine gelungene Verbindung von Altbaubestand und Neubau aus“, heißt es in einer Mitteilung der zuständigen Hamburger Finanzbehörde. Bevor die Arbeiten für den Neubau in Jenfeld beginnen können, muss zunächst ein altes Pavillongebäude abgerissen werden. Dies soll in den kommenden Herbst- beziehungsweise Winterferien erfolgen.
Die Wettbewerbsentwürfe können im Foyer der Max-Schmeling-Stadtteilschule im Denksteinweg besichtigt werden. Geöffnet ist die Ausstellung vom 31. März bis zum 11. April, jeweils von 9 bis 15 Uhr. In dem sogenannten konkurrierenden Vorplanungs-Verfahren waren drei Architekturbüros aufgefordert worden, einen Entwurf abzugeben. Die Architekten mussten diesen persönlich vorstellen, das Gremium aus acht stimmberechtigten Teilnehmern wählte daraus den geeignetsten Entwurf aus.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige