Neubau in der Wandsbeker Gartenstadt

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Richtfest für die Genossenschaftswohnungen der WHW in der Lesserstraße Foto: Glitz

Richtfest für 31 Genossenschaftswohnungen in der Lesserstraße. Anfang 2017 bezugsfertig

Von Rainer Glitz
Wandsbek
Der viergeschossige Rohbau ist noch fensterlos und komplett eingerüstet. An einigen Außenwänden sind jedoch schon die roten Klinker der künftigen Fassade zu sehen. Die Wohnungsgenossenschaft Hamburg-Wandsbek von 1897 (WHW) baut in der Lesserstraße 31 frei finanzierte Neubauwohnungen mit 25 Tiefgaragenplätzen. Mit „Moin moin!“ begrüßt WHW-Vorstand Detlef Siggelkow die zahlreichen Gäste zum Richtfest: Mieter, Handwerker und Politiker. Das abgerissene Gebäude aus dem Jahr 1952 habe im Schnitt Wohnungen mit 40 Quadratmetern Fläche gehabt. „Das war ein typischer Nachkriegsbau“, so Siggelkow. Und der wurde der Genossenschaft 1995 zum Kauf angeboten. Schnell sei klar gewesen, dass die Wohnungen erhebliche Mängel hatten. Deshalb reifte die Idee eines Neubaus. „Wir bekommen jetzt ein wunderschönes Gebäude mitten in der Wandsbeker Gartenstadt“, sagt der andere WHW-Vorstand, Ralf Niedmers. Und das sei nicht von der Stange, sehe also nicht aus wie ein Schuhkarton. Alle der Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen bekommen Terrasse, Balkon oder Dachterrasse. Die Kaltmiete soll bei knapp 12 Euro pro Quadratmeter liegen. „Spätestens Ende des ersten Quartals 2017 ist alles fertig“, verspricht Niedmers. Man sei im Zeitplan, großer Dank gehe an die Bauprüfer des Bezirksamtes Wandsbek. Am Ende werden 2.200 Kubikmeter Beton verbaut und 45.000 Verblend-Ziegel gemauert sein.

WHV liegt vorn


Erst im Herbst 2015 sei Baubeginn gewesen, betont Andreas Breitner. „Das ist angesichts der großen Nachfrage in Hamburg ein erfreuliches Signal“, so der Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen. Die WHW werde ihrer Verantwortung vorbildlich gerecht und liege mit 72 fertigen Wohnungen in 2015 im sozialen Wohnungsbau ganz weit vorn. Gleichzeitig wurden 92 Wohnungen modernisiert. „Hier wird nicht verwaltet, sondern Quartiere gestaltet“, lobt Breitner. Lob von ihm auch für das neue Bündnis für den Wohnungsbau des Senats, mit dem nunmehr 10.000 Baugenehmigungen im Jahr erreicht werden sollen. „Hier hilft nur bauen, bauen, bauen“, so der Verbandschef. Nach dem Hinaufziehen des Richtkranzes und dem obligatorischen Richtspruch können die Gäste dann schon einmal die bereits fertige Tiefgarage besichtigen. Dort gibt es Spanferkel mit Bratkartoffeln.
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