Neubaupläne für Wandsbek

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Die Fassade des geplanten Neubaus an der Wandse. Im Herbst werden die Pläne öffentlich ausgelegt Grafik (2): wb

Ehemaliges Bürgerhaus und Dienstgebäude soll neuen Wohnungen weichen

Von Rainer Glitz
Wandsbek Das ehemalige Finanzamt steht schon lange leer. Nun soll der Komplex samt dem ehemaligen Bürgerhaus Wandsbek abgerissen werden. Geplant ist der Bau von 132 Sozialwohnungen. Darauf hat sich jetzt die rot-grüne Wandsbeker Koalition mit dem Investor, der Baugenossenschaft Dennerstraße, geeinigt. Der Plan soll im Herbst öffentlich ausgelegt werden. Gebaut werden sollen demnach 60 geförderte Seniorenwohnungen, 36 geförderte Studentenappartements und 36 Wohnungen für Familien im zweiten Förderweg. Das Grundstück war bereits 2010/2011 für eine Wohnbebauung vorgeschlagen worden.
„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, die Anzahl der öffentlich geförderten Wohnungen zu erhöhen, die Gebäude energieeffizient zu errichten und zusätzlich durch 300 Quadratmeter Solarkollektoren zu ergänzen“, sagt Oliver Schweim, Fachsprecher für Stadtplanung der Grünen.
Areal wird wiederbelebt
Die Vorschläge des Planungsausschusses seien sehr schnell von der Genossenschaft umgesetzt worden. Auch Rainer Schünemann, Stadt-
planungsexperte der SPD, ist zufrieden: „Endlich wird dieses Areal nach der Schließung des Bürgerhauses 2010 wiederbelebt. Die Wegführung entlang der Wandse wird zu großen Teilen von der Genossenschaft, die hier bauen wird, durch eine neue Brücke wesentlich verbessert.“ Durch diese Fußgänger- und Radfahrerbrücke soll das Quartier an den Wandse-Wanderweg herangeführt werden.

Auch gewerbliche Nutzung möglich

Die Bebauung erfolgt in zwei Abschnitten. Zunächst entstehen
an der Wandsbeker Allee und der Kattunbleiche 132 Wohnungen. Wegen der hohen Verkehrsdichte ist eine geschlossene Blockbebauung vorgesehen. So soll ein lärmgeschützter Innenbereich entstehen. Aufgrund der zentralen Lage wäre im Erdgeschoss auch eine gewerbliche Nutzung möglich. Im östlichen Teil des Plangebiets wäre ein zweiter Bauabschnitt umsetzbar. Dort befindet sich allerdings derzeit noch ein Baustoffhandel. Dieser müsste dann verlagert werden.
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