Neue Klassenräume in Hamburg

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Der sogenannte Kreuzbau bietet Platz für elf Klassen Foto: Glitz

Kreuzbau am Gymnasium Meiendorf eingeweiht

Von Rainer Glitz
Meiendorf. Kleine weiße und grüne Kacheln zieren die neugestaltete Fassade des Kreuzbaus. In einem freundlichen Grün ist auch der Linoleumboden gehalten. Durch die modernen, großen Fenster kommt viel Licht in die elf Klassenräume und das neue Lehrerzimmer. Der wegen seiner Form so genannte Kreuzbau gehörte einst zur mittlerweile geschlossenen Grund- und Realschule Meiendorf. Vor genau vier Jahren entstand die Idee, den Bau für das Gymnasium am Schierenberg zu nutzen. „Ich habe mir die Räume damals selbst angesehen. Es gab viel Vandalismus und beschmierte Wände, die Heizungen waren herausgerissen“, erinnert sich Schulleiterin Marie-Luise Brauns-Garde. Trotzdem sei es ein schönes Gebäude gewesen. Es dauerte ein Jahr, bis der neue Schulentwicklungsplan stand.

Noch nicht alles fertig

Dann war klar: Die Beobachtungsstufe würde fünfzügig sein, der Kreuzbau würde hergerichtet. „Es sollte alles viel schneller gehen, auch jetzt ist noch nicht alles hundertprozentig fertig“, räumte Schulleiterin Brauns-Garde jetzt bei der feierlichen Eröffnung der neuen Räume ein. So gibt es in vielen Räumen nur provisorische Tafeln. Es gibt auch noch keinen Schlüsseldienst, die Schüler müssen vor ihren Klassenräumen auf die Lehrer warten. Auf dem Schulhof stehen bereits zahlreiche neue Bänke und zylinderförmige Sitzgelegenheiten, eine große Halbkugel lädt zum Klettern ein.
Bei den Schülern kommt auch das kleine Amphitheater hinter dem Kreuzbau gut an, dort kann man klönen und sich entspannen. Was allerdings noch fehlt, sind zwei bis drei Tischtennisplatten. Dafür reichte das Geld der Stadt nicht, jetzt wurden Spendenboxen aufgestellt.
Höhepunkt der Eröffnung war das symbolische Durchschneiden des rot-weißen Absperrbandes. Das besorgten Leonie und Emanuel aus der Klasse 5b.
Eltern und andere Gäste konnten sich die Räume dann ansehen, sie wurden musikalisch mit einem Treppenhauskonzert empfangen. „Wir haben hier ein traumhaftes Gelände“, freute sich Schulleiterin Brauns-Garde. Das Besondere daran: Die Schüler der 5. und 6. Klassen haben rund um den Kreuzbau ihr eigenes Refugium. Sie dürfen das übrige Schulgelände auch nutzen, die älteren Schüler jedoch nicht das ihre. Der Zaun wird noch begrünt. Das verwilderte ehemalige Grundschulgelände dahinter soll verkauft werden, dort sollen später Wohnungen gebaut werden. Die alte Sporthalle, die derzeit noch genutzt wird, muss dafür abgerissen werden.
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