Neuer Glanz für Saga-Ring 6 in Steilshoop

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Künstlerin Anne Ochmann gestaltete mit kreativen Mietern die Durchgänge Foto: tel

Bei der Umgestaltung und Modernisierung wurden Mieterwünsche berücksichtigt

Von Michael Hertel
Steilshoop
Mit einem großen Mieterfest feierte die Saga GWG den Abschluss der Wohnumfeldverbesserung am sogenannten Saga-Ring (Ring 6 zwischen Fehlinghöhe, Gropius- und Schreyerring). Im Fokus standen dabei Modernisierung und Umgestaltung der Außenanlagen sowohl im Hof wie auch an den Hauseingängen. So entstand unter anderem ein Kleinkinderspielplatz, der Bolzplatz erhielt einen neuen Belag, viele neue Sitzgelegenheiten laden jetzt zum Treffen und Picknicken ein (was am Ring 6 eine lang gepflegte Tradition hat). Ein Basketballkorb und Spielgeräte wie auch neue Anpflanzungen und die Neugestaltung der Außenfläche der Kita „Löwenzahn“ werten den Hof auf. Barrierefrei umgestaltet mit Rampe, Friesenmauer sowie Spalierobst- und Rosenpflanzungen wurde auch der Vorplatz des beliebten Alraune-Cafés am Schreyerring aufgehübscht. Außerdem wurden die Standflächen für die Mülltonnen, Mieterterrassen, Außenbeleuchtung, Fahrradstellplätze und die Pflasterung der Wege aufgearbeitet, wobei die Mieter in mehreren Beteiligungsveranstaltungen Ideen und Wünsche einbringen konnten. Höhepunkt des Projektes waren die Mitmachwerkstätten: Unter der Leitung der Berliner Künstlerin Anne Ochmann (54) beteiligten sich mehr als 200 Anwohner/innen zwischen drei und 84 Jahren von März bis Juli in einwöchigen Ateliers an der Gestaltung der vier (bislang recht öden) Hausdurchgänge. Die Hobbykünstler stellten rund 800 Keramikplatten und Kacheln für Mosaike mit den Themen „Wasserlandschaften“, „Stadtlandschaften“, „florale Landschaften“ und „Seelenlandschaften“ her. Herausgekommen sind wunderschön bunte und phantasievolle Wandflächen, die den Durchgängen ihren bislang ungemütlichen Charakter nehmen und ihnen eine bemerkenswerte Note verleihen. Nicht nur Saga-Geschäftsstellenleiter Friedrich Becker hofft, dass der fröhlich-bunte Charakter der Durchgänge möglichst lange erhalten bleibt. Insgesamt wurden für die Neu- und Umgestaltung von Ring 6 rund 1,6 Millionen Euro investiert: Etwa drei Viertel kamen von der Saga GWG, ein Viertel steuerte das Bezirksamt Wandsbek aus Rise-Mitteln bei.
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