Neues Wohnviertel für Wandsbek

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11.600 Quadratmeter Wohnfläche und 2.500 Quadratmeter Büro- und Ladenflächen sind am Mühlenstieg/Wandsbeker Königsstraße entstanden Foto: Becken Development GmbH
 
Ansicht vom Mühlenquartier: Foto: Becken Development GmbH

Das Mühlenquartier wird bezogen

Von Martin Jenssen
Wandsbek
Im Mühlenquartier tummeln sich die Umzugswagen. Das neue Wohngebiet wurde jetzt von der BECKEN Development GmbH an die Mieter übergeben. „In wenigen Wochen hat Wandsbek hier ein neues, blühendes Wohnviertel. Das Wohnen in dem Neubaugebiet wird den Menschen Spaß machen“, sagt Bauherr Dieter Becken stolz. Innerhalb von zwei Jahren hat seine Firma im Herzen Wandsbeks 147 Neubauwohnungen mit einer Gesamtfläche von 11880 Quadratmetern geschaffen. Die Wohnungen sind weggegangen wie „warme Semmeln“. Kein Wunder, denn gebaut wurden in den drei-bis viergeschossigen Wohnblocks lichtdurchflutete Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, 55 bis 110 Quadratmeter groß. Geschaffen wurden familienfreundliche Wohnbedingungen. Die Zimmer sind aufs Modernste ausgestattet, unter anderem mit Fußböden aus Eichenparkett und Fußbodenheizung. Alle Wohnungen haben gemütliche Balkone oder große Terrassen, die überwiegend zum ruhigen Innenhof ausgerichtet sind.
„Am Tag der Übergabe waren schon 94 Prozent der Wohnungen vergeben“, erklärt der Bauherr dem „Wochenblatt“. Die Miete beträgt 13,20 Euro pro Quadratmeter. Auch die Gewerbeflächen in einem angeschlossenen Bürohaus sind fast vollständig vermietet.

130 weitere Wohnungen


Der Bau von neuen Wohnungen im sogenannten „Brauhausviertel“ soll weitergehen. Der Bauantrag für 130 weitere Wohnungen ist gestellt. „Mühlenquartier – Meine Königsreihe“ soll das Wohnviertel heißen, das direkt an die jetzt fertiggestellten Wohnungen anschließt. Diese Wohnungen sollen Ende 2018 an die Mieter übergeben werden. „Die Baugenehmigung haben wir noch nicht, aber das wird kein Problem“, so Becken. Verwaltung und Politik unterstützen den schnellen Neubau von Wohnungen in Wandsbek. In der Nähe der neuen Wohngebietes stand früher das Wandsbeker Rathaus. Das Gebiet war damals schon der Mittelpunkt von Wandsbek. Doch nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde aus dem Brauhausviertel ein Kleingewerbegebiet. „Das hat sich überholt“, meint Dieter Becken. „Dieser Standort ist geradezu prädestiniert als Wohngebiet. Er ist citynah und liegt in Wandsbek direkt an einer der bedeutendsten Einkaufstraßen Hamburgs. Auf der anderen Seite ist das wunderbare Naherholungsgebiet mit dem Mühlenteich und dem Wandse-Grünzug schnell erreichbar. Wir würden in Wandsbek gerne weitere Wohnprojekte bauen. Es ist ein lohnenswerter Standort.“ Der Mann, der im Wandsbeker Brauhausviertel gerne noch mehr Wohnungen bauen möchte, hat eine amerikanisch anmutende Karriere hinter sich. Er schaffte es vom Maurer zum Multimillionär. Im Jahre 1960 floh Dieter Becken mit seinen Eltern aus der DDR. Die Familie siedelte sich in Tornesch an. In Elmshorn begann er seine Lehre als Maurer. Nach dem Umzug nach Hamburg arbeitete er tagsüber als Maurer und besuchte anschließend die Abendschule an der Averhoffstraße. Nachdem er auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur geschafft hatte, studierte er Architektur. „Als Architekt fehlte mir das letzte Quäntchen Talent“, erklärt er. Deshalb machte er sich am 1. Januar 1978 als Immobilienkaufmann selbstständig. Die profunden Kenntnisse, die Dieter Becken als Maurer und Architekt erworben hatte, waren dabei von großer Nützlichkeit. Das erste bescheidene Büro eröffnete er in der Kieler Straße. In den vergangenen 38 Jahren baute Dieter Becken sein Unternehmen aus zu einem der größten Konzerne in Deutschland. Zur Zeit residiert er in der obersten Etage des ehemaligen Polizeihochhauses an Berliner Tor. Doch von dort wird die Firma bald umziehen. Neuer Firmensitz soll im kommenden Jahr das Finnlandhaus an der Esplanade werden, das vor vier Jahren von der Becken-Gruppe erworben wurde. Das Gebäude wird zur Zeit saniert.
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