Neues Zentrum bietet Hilfe in Krisensituationen

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Das GPD-Zentrum in der Kreuzburger Straße 41 a Foto: rg

Betreuungszeiten in der Kreuzburger Straße sollen ausgeweitet werden

Von Rainer Glitz
Jenfeld
Neben dem rot-geklinkerten Flachbau in der Kreuzburger Straße 41 a ist ein Zelt aufgebaut. Eine Band spielt, es gibt Kaffee und Kuchen und heißen Apfelpunsch. Mehr als 60 Menschen sind der Einladung zur Einweihungsfeier gefolgt. „Es ist eine Mischung aus Fachpublikum, Mitarbeitern und Nachbarn hier aus Jenfeld“, erklärt Thomas Krug, Geschäftsführer der Gemeindepsychiatrischen Dienste Hamburg Nordost GPD und vorübergehend Leiter des neuen Zentrums. Die Menschen aus dem Stadtteil sollen einen guten ersten Eindruck bekommen: „Wir wollten die Hemmschwelle senken, damit sie wiederkommen, wenn sie psychische Probleme haben“, so Krug. Es sei richtig gewesen, mit dem Zentrum nach Jenfeld zu kommen. „Es gibt ja sonst niemanden, der hier so ein Angebot macht“, sagt der GPD-Geschäftsführer. Es gebe ein Potenzial, nun sei es an ihm und seinen sechs Mitarbeitern, die Jenfelder zu überzeugen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Das brauche etwas Zeit. 25 Beratungsgespräche wurden seit November bereits geführt. Die psychosoziale Beratung richtet sich an Menschen, die sich in einem psychischen Konflikt oder einer Krisensituation befinden. Hilfe gibt es aber auch für psychisch Kranke und deren Angehörige. Eine ambulante Unterstützung für sie gibt es einzeln oder in Gruppen im Zentrum selbst oder auch zu Hause. Zum Angebot zählen schließlich noch Informationen über weitere Hilfsmöglichkeiten in Hamburg. Geöffnet ist das Zentrum jeweils montags und donnerstags von 10 bis 14 Uhr, sowie dienstags, mittwochs und freitags von 13 bis 17 Uhr. „In zwei oder drei Monaten werden wir dann aufstocken“, verspricht Thomas Krug. Er baut auf Mundpropaganda, es werden aber auch weiterhin Flyer verteilt, hauptsächlich in Arztpraxen. Weitere Kontakte mit anderen sozialen Einrichtungen in Jenfeld sollen geknüpft werden. „Meine Mitarbeiter haben richtig Lust auf die Arbeit“, sagt Krug.
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