Neuling im Rathaus

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Astrid Hennies (2.v.r.) mit ihren Mitarbeitern Zubeir Ahmadi, Kerstin Kaiser und Patrick Martens (r.) Foto: Glitz

Astrid Hennies (SPD) aus Meiendorf schafft Einzug in die Bürgerschaft

Von Rainer Glitz
Rahlstedt
„Das war eine spannende Geschichte, es fühlte sich so an wie mein erster Schultag“, sagt Astrid Hennies über ihren ersten Tag im Rathaus. Die Familie begleitete die frischgewählte SPD-Abgeordnete und verfolgte die konstituierende Sitzung von der Besuchertribüne aus. Neben der Wahl des Präsidiums habe vor allem ein Thema den Tag bestimmt: Der Austritt der Rahlstedterin Dora Heyenn aus der Linkenfraktion, nachdem sie als Vorsitzende durch eine Doppelspitze ersetzt worden war. „Ich muss jetzt als Neuling erst einmal den Überblick bekommen, wie der Hase läuft“, sagt Hennies, die am 15. Februar 11.877 Stimmen im Wahlkreis Rahlstedt bekam.

Drei Mitarbeiter


„Jetzt nach der Wahl gibt es wieder neue Herausforderungen“, so Astrid Hennies. Erster Schritt sei die Aufstellung ihres Teams. Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin und zwei studentische Mitarbeiter werden der Meiendorferin künftig helfen, sich auf Bürgerschaftssitzungen vorzubereiten. Sie organisieren aber auch Veranstaltungen wie „Meiendorf räumt auf“ am 21. März. Im April soll feststehen, wo in Rahlstedt die neue SPD-Abgeordnete ihr Büro haben wird. Dann soll es dort regelmäßige Bürgersprechstunden geben. Für die regionalen Themen will sie einen kurzen Draht zu den Bezirksabgeordneten pflegen. „Meine Idee ist auch, dass ich regelmäßig Themen aus der Bürgerschaft mitbringe“, so Hennies. Zu solchen Terminen könnten dann auch Fachleute eingeladen werden. „Mein Wunsch ist, dass ich wirklich ansprechbar bin für den Bürger“, sagt die SPD-Abgeordnete. Das gelte auch für Vereine und Initiativen, sie werde sich auch um die kleinen Dinge in Rahlstedt kümmern, so ihr Versprechen.

A

usschussarbeit


Zu den neuen Aufgaben der Bürgerschaftsabgeordneten zählt auch die Arbeit in den Ausschüssen. Astrid Hennies ist im Eingabenausschuss, ein weiterer wird dazu kommen. „Ich habe mir den Ausschuss für Schule und Berufsbildung gewünscht“, sagt die in Vollzeit arbeitende BAFöG-Sachbearbeiterin. Wenn die SPD-Fraktion dem entspricht, will sie mit allen Schulen im Wahlkreis Kontakt aufnehmen. „Es ist mir einfach wichtig, dass jeder Mensch seine Bildungschance bekommt“, erklärt Hennies. Mit Ganztagsschule und Inklusion gehe die Schulpolitik in die richtige Richtung, bei Details müsse man noch einmal genauer hinsehen. Ihr Ziel für die kommenden fünf Jahre: „Ich wünsche mir, dass die Mehrheit der Menschen in Rahlstedt mich als ihre Abgeordnete sehen, die sich für ihre Interessen einsetzt.“
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