Nistkästen werden sauber gemacht

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Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren sind die wichtigsten Helfer bei der Nistkasten-AktionFoto: güb

Mitmach-Tag am 3. November. Freiwillige Feuerwehren helfen

Hamburg. Manfred Suhr, Vorsitzender des Vereins Tier- und Naturschutz Hamburg-Rahlstedt, freut sich auf „ein besonderes Ereignis, das innerhalb von 33 Jahren zum 35. Mal stattfindet und seit Jahren vom Tier- und Naturschutz Hamburg-Rahlstedt e.V. organisiert wird“. Am Sonntag, 3. November, geht wieder die große Nistkasten-Aktion über die Bühne, zusammen mit den acht Freiwilligen Feuerwehren aus Berne, Farmsen, Meiendorf, Oldenfelde, Oldenfelde-Siedlung, Rahlstedt, Tonndorf und Wandsbek-Marienthal. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr auf dem Rewe-Parkplatz an der Bargteheider Straße 189. „Alle Naturliebhaber sind als Helfer herzlich willkommen“, so Vereinsvorsitzender Suhr.
Die Nistkasten-Aktion hat Holger Kirsten, Gründungsmitglied des Tier- und Naturschutz Hamburg-Rahlstedt e.V., im Jahr 1980 aus der Taufe gehoben. Erklärtes Ziel der Aktion ist es, den heimischen Singvögeln in den Parkanlagen im Bezirk Wandsbek Nistmöglichkeiten zu schaffen. Inzwischen wurden weit über 2.000 Nistkästen gebaut und aufgehängt.
Da nur wenige Vogelarten ein zweites Mal im selben Nistkasten brüten, die noch mit altem Nistmaterial ausgefüllt sind, werden die Nistkästen jedes Jahr gesäubert. „So kann man die Population von unangenehmen Zeitgenossen wie Vogelblutfliegen, Milben, Flöhe und Federlinge auf einfache Art kurz halten. Unsere gemeinnützige Arbeit wird durch eine artenreiche Vogelwelt belohnt, die unseren Park- und Grünanlagen zu Hause ist“, erläutert Manfred Suhr. In folgenden Einsatzgebieten im Bezirk Wandsbek sind die Freiwilligen Feuerwehren und Helfer unterwegs: Grünanlage Marienthal, Eichtalpark, Jenfelder Moor, Liliencronpark, Waldgebiet Wehlbrook, Volksdorfer Wald, Naturbad Farmsen, Berner Gutspark und im Berner Wald. Dort werden die Nistkästen kontrolliert, gereinigt, repariert oder ausgetauscht. „Wir beobachten, wie gerade die Jugendfeuerwehren ihre Aufgabe mit viel Begeisterung ausführen. Wir können ihnen viele Zusammenhänge in der Natur deutlich machen. Sie lernen so, wie unsere Arbeit die Vogelwelt wirksam unterstützt“, erklärt Manfred Suhr. (güb)
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