Otto Hahn Schule: Dialog der Religionen

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Projektpräsentation der 13. Klassen zum Thema „Religionen im Dialog“ Foto: mkb

Jenfelder Oberstufenschüler präsentieren ihre Sicht auf Gott und die Welt

Von Martin Kranz-Badri
Jenfeld
Bereits zum dritten Mal fand an der Otto Hahn Schule die vom Stadtteilbüro organisierte Veranstaltung „Religionen im Dialog“ statt. Der ev.-luth. Pastor Christoph Karstens, die katholische Gemeindereferentin Barbara Meier, Nedra Quarghi von der islamischen Schura-Gemeinde und der Buddhist Stephan Leuschner diskutierten mit den sechsten Klassen lebhaft über Gott und die Welt und das Leben nach dem Tod. Im Nachgang präsentierten in der Pausenhalle die Dreizehntklässler ihren jüngeren Mitschülern den religiösen Dialog aus ihrer Sicht. Dabei hatten die Religionslehrerinnen Julia Teicher und Manuela Mattwig die Schüler unterstützt. Eine Gruppe näherte sich dem Thema über Rezepte, Karikaturen und Witze und fasste dies in einer selbst gebastelten Zeitung mit dem Titel „OMG“ zusammen. Als Kürzel für Handynachrichten ist „Oh mein Gott“ bei den Jugendlichen alltäglich. Gleichzeitig spiegelt er aber auch die Herangehensweise der Jugendlichen wider. In der Beschäftigung mit dem eigenen Gott und dem Glauben der anderen, aber auch dem Bild anderer über den eigenen Glauben, lernten sie sich selbst noch einmal neu kennen. Den Sechstklässlern kamen sie so über Religionsfragen beim Glücksrad, Modellen von Gotteshäusern, in Kultur und Kleidung, einem Comic, einer Fotogeschichte und Filmen über religiöse Rituale näher. Am Ende war die Botschaft des Nachmittags klar: nur wer sich mit den Gemeinsamkeiten und den Unterschieden der eigenen und der fremden Religion beschäftigt, kann Vorurteile abbauen und zu einem Miteinander kommen.
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