Park nimmt Gestalt an

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Projektleiterin Jule Ziegler und André Braun vom Stadtteil- büro HohenhorstFotos: rg

Arbeiten in Hohenhorst gehen voran. Spielplatz fast fertig

Von Rainer Glitz
Hohenhorst. Unzählige Paletten mit Steinen stehen zwischen riesigen Erdhaufen. Hinter dem Bauzaun sind ein Bagger und ein Radlader im Einsatz. Noch ist das Gelände am Haus am See in der Schöneberger Straße eine Baustelle, doch nach dem langen Winter geht es jetzt voran. Deutlich erkennt man eine Rutsche und ein großes Klettergerüst. „Der Spielplatz ist im Sommer fertig und wird nach den Ferien eröffnet“, verspricht Jule
Ziegler vom Bezirksamt Wandsbek, Projektleiterin des Hohenhorst Parks. Im Herbst sollen die Arbeiten im kompletten südlichen Teil des umgestalteten Grünzuges abgeschlossen sein.
Anfang 2014 geht es dann im nördlichen Teil mit Fällarbeiten weiter. Die vor 50 Jahren gepflanzten Bäume stehen mittlerweile extrem dicht beieinander, das Ganze soll transparenter werden. Neu gepflanzt wird eine Ahornreihe in Nord-Süd-Richtung. Auch eine Besonderheit des nördlichen Teils wird neu gestaltet: Der blaue Garten, ein ehemaliges Wasserbecken. „Das wird ein besonders hochwertiger Garten“, sagt Projektleiterin Ziegler.  

Vorfreude

„Im Quartier herrschte Einigkeit, dass der Park nach 50 Jahren nicht mehr zeitgemäß war“, sagt André Braun vom Stadtteilbüro Hohenhorst. Nun herrsche Vorfreude und fast schon Euphorie. Das liegt auch daran, dass die Bürger an der Planung beteiligt wurden. Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren konnten Vorschläge für die Umgestaltung machen, der Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs wurde so ergänzt. Den einen war Platz zum Fußballspielen wichtig, den anderen viele Parkbänke. Auch die Idee eines Aussichtsplateaus wird umgesetzt. Die intensive Beteiligung der Parknutzer ist auch ein Schutz vor Vandalismus. „Ich erwarte einen pfleglichen Umgang mit dem Park“, erklärt André Braun. Er sieht im Hohenhorst Park auch eine Ressource für das Quartier und seine Entwicklung.
Der Grünzug soll Treffpunkt und Naherholungsgebiet für alle Generationen sein und ist besonders attraktiv für die vielen Familien in Hohenhorst. Auch das geplante neue Quartier „Jenfelder Au“ wird von dem Projekt profitieren: Es ist nämlich für die künftigen Neu-Jenfelder der nächstgelegene größere Park. Die Kosten liegen bei rund 1,7 Millionen Euro. Jeweils die Hälfte zahlen der Bezirk Wandsbek und die Stadt Hamburg, die Mittel aus der Städtebauförderung des Bundes dazugibt. Der Hohenhorst Park ist neben dem Haus am See eins der Schlüsselprojekte der integrierten Stadtentwicklung im Quartier.
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