Park-Umbau geht voran

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Der Hohenhorster Park wird für 1,7 Millionen Euro umgestaltet Foto: Bezirksamt Wandsbek

Auch die „Jenfelder Au“ wird von den 1,7 Millionen Euro profitieren

Von Rainer Glitz
Hamburg. Ein großes Bauschild steht an der Schöneberger Straße gegenüber vom Haus am See. Dort können sich die Spaziergänger anhand dreier Pläne schon einmal ansehen, wie der Hohenhorst Park aussehen wird, wenn auch der nördliche Teil fertig ist. Das wird voraussichtlich Ende 2014 sein. Außer dem Schild tut sich derzeit nichts – noch nicht. „Wir werden in dieser Woche mit Baumfällarbeiten beginnen, ein Teil des Parkes wird dann jeweils für Spaziergänger abgesperrt“, sagt Lena Voß, Sprecherin des Bezirksamtes Wandsbek.

Neuanpflanzung

Anfang der 60er Jahre wurden im Hohenhorster Park schnellwachsende Bäume gepflanzt, Jahrzehnte später ist alles sehr dicht und dunkel zugewachsen. Vor allem entlang der Hauptwege sollen Bäume und Gehölz ausgelichtet werden, auch um wieder Licht und Platz für die langlebigen Baumarten zu schaffen. Ahorn und Pappeln, aber auch einzelne Eichen, Buchen und Platanen werden gefällt und Strauchflächen gerodet. Als Ausgleich sollen neue Bäume und Sträucher gepflanzt werden, außerdem wird eine Streuobstwiese angelegt. Die Fällarbeiten erfolgen im Herbst und Winter, weil dann keine Vögel brüten. Ende Februar sollen diese Arbeiten beendet sein.
Nach den Gehölzarbeiten beginnt dann im kommenden Frühjahr die Umgestaltung des nördlichen Teils des Parks. Die Planung erfolgte dabei in enger Abstimmung mit den Bürgern aus Hohenhorst, die ihre Ideen einbringen konnten. Prunkstück im Norden soll der „Blaue Garten“ werden, eine ehemalige Wasserfläche. Sie befindet sich am parkseitigen Zugang zum Einkaufszentrum und wirkt derzeit etwas heruntergekommen. Im Bereich des alten Bolzplatzes wird eine neue Spiel- und Aktionsfläche für Kinder und Jugendliche gebaut. Außerdem werden die Arbeiter am Rodelhügel und den Parkzugängen und Wegen Hand anlegen.

Treffpunkt

Das Haus am See am umgestalteten Regenrückhaltebecken, der Südteil mit dem im Sommer eröffneten Spielplatz und der jetzt begonnene Nordteil des Parkes bilden eine städtebauliche Einheit.  Der Grünzug soll Treffpunkt und Naherholungsgebiet für alle Generationen sein und ist besonders attraktiv für die vielen Familien in Hohenhorst. Auch das geplante neue Quartier „Jenfelder Au“ wird von dem Projekt profitieren: Es ist nämlich für die künftigen Neu-Jenfelder der nächstgelegene größere Park. Die Kosten liegen bei rund 1,7 Millionen Euro.
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