Parksünder

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Viele Autofahrer parken hier verkehrswidrig auf dem Gehweg. Foto: güb

Regionalausschuss berät über das Problem

Von Günther Brockmann
Meiendorf. Bereits im Jahre 2009 beschäftigte sich der Regionalausschuss Rahlstedt mit der Problematik des verkehrswidrigen Parkens in der Saseler Straße im Einmündungsbereich zum Alaskaweg. Der vom Thuleweg bis hin zum Alaskaweg eingerichtete Parkstreifen endet kurz vor dem Alaskaweg, um den ausbiegenden Auto- und Radverkehr ausreichend Sicht zu gewähren.
Wie bereits 2009 von Bürgern und den Politikern festgestellt, wird auch heute noch fortwährend auf diesem nicht als Parkraum zulässigen Gehweg geparkt. Dem Wunsch des Regionalausschusses nach Sperrelementen zur Vermeidung dieses verkehrswidrigen und sichtbehindernden Parkens entsprach die Fachbehörde damals nicht.
Die Begründung lautete: „Für den Einmündungsbereich Alaskaweg/Saseler Straße ist aus Sicht des zuständigen Polizeikommissariats 38 eine signifikante Häufung von Verkehrsordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr, wie sie in der Beschlussempfehlung beschrieben wird, nicht festzustellen.
Überwachung
Die Unfalllage ist vollkommen unauffällig. Eine Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit, wie sie für das Aufstellen von Sperrelementen erforderliche wäre, liegt nicht vor, so dass für die örtliche Straßenverkehrsbehörde die Voraussetzungen zur Anordnung fehlen.“ „Lediglich eine Überwachung wurde als ausreichende Maßnahme angeboten. Leider ist festzustellen, dass die durchgeführten Überwachungen nicht zu dem erwünschten Erfolg geführt haben und es zu andauerndem verkehrswidrigem Parken in benannter Zone kommt“, stellte Claudia Folkers, CDU-Mitglied im Regionalausschuss Rahlstedt fest. Sie sieht daher im Regionalausschuss weiterhin hohen Handlungsbedarf und stellt auf der heutigen Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt (Beginn 18 Uhr im Ortsamt) einen entsprechenden Antrag. Die zuständige Fachbehörde wird darin gebeten, die polizeilichen Überwachungsmaßnahmen im Bereich des Alaskaweges/Einmündungsbereich Saseler Straße derart zu intensivieren, dass das dort stattfindende verkehrswidrige Parken auf dem Gehweg unterbunden wird.
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