Plan für die „Lebensart“

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So soll der neue Wohnkomplex im Zentrum von Barsbüttel einmal aussehen Grafik: Real Estate

Barsbüttel: Wohnkomplex als erster Schritt zur Neugestaltung des Rathausplatzes

Von Günther Brockmann
Barsbüttel
Rund um den leeren Stiefenhofener Platz wird es im Sommer recht staubig. Die Ladenzeile auf der linken Seite des Platzes – vom Rathaus aus betrachtet – wird abgerissen. Dort plant die Quell Real Estate Unternehmensgruppe einen Gebäudekomplex mit 26 Eigentumswohnungen und zwei Gewerbeeinheiten zu errichten. Baubeginn für „Lebensart Barsbüttel“ ist im Herbst. Es soll eine dreigeschossige Wohnanlage mit einem Staffelgeschoss werden, für die der Investor neun Millionen Euro ausgibt. In einer Tiefgarage werden die Bewohner 30 Stellplätze zur Verfügung haben, um ihre Fahrzeuge dort parken zu können. Es sind Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer Wohnungen, die zwischen 62 und 123 Quadratmeter groß sein werden und sowohl Singles als auch Paaren und Familien Wohnraum bieten sollen. Die Preise liegen zwischen 220.000 und 470.000 Euro. Mit dem Fahrstuhl kann man aus der Tiefgarage seine Wohnung erreichen, die jeweils mit Balkon oder Terrasse ausgestattet ist. Für Geschäfte stehen außerdem zwei Gewerbeflächen von 100 und 270 Quadratmetern bereit. Die Quell Real Estate Firmengruppe hat jetzt schon begonnen, die Wohnungen zum Verkauf anzubieten. Mit dem Bau der Wohnanlage soll nach dem Abriß der noch vorhandenen Bebauung im Herbst begonnen werden. Die Zeitplanung des Investors sieht vor, dass im Frühjahr 2018 der Wohnkomplex fertig sein soll. Was passiert mit dem Stiefenhofener Platz, der weiterhin im Zentrum von Barsbüttel als leere Fläche neben der neuen Wohnanlage bestehen bleibt?

Noch nichts Konkretes


Der Barsbüttler Architekt Arno Weisheit, der schon an der Planung des neuen Wohnobjektes maßgeblich beteiligt war, hat für die Gestaltung und Bebauung des Stiefenhofener Platzes dem Barsbüttler Bauausschuss ein Konzept vorgelegt. „Sicherlich sind einige Dinge in dem Konzept vorhanden, die uns gefallen haben, es gibt aber auch Kritikpunkte, die in dem Plan, eine Fläche von 20.000 Quadratmetern zu überplanen, durchaus vorhanden sind“, sagte gegenüber dem Wochenblatt Wolfgang Böckmann, Mitglied der CDU-Fraktion und Vorsitzender des Planungsausschusses im Barsbüttler Rathaus. „Es gibt aber noch keine genaue Zeitschiene für die Gestaltung des Stiefenhofener Platzes, auch wenn das Konzept von Architekt Weisheit aus meiner Sicht durchaus Ansätze zur Realisierung hat“, fügt er hinzu.

Umfrage


Das Wochenblatt hat nachgefragt, was sich die Barsbüttler den neuen Stiefenhofener Platz vorstellen. Viele unterschiedliche Wünsche, aber auch Kritik wurden geäußert. Einig war man sich aber darin, dass dort ein leerer Platz für Barsbüttel keine Lösung wäre.
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