Planänderung für das Concordia-Gelände

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Das ehemalige Sportverein-Gelände Fotos: Grell

Unterbringung von Flüchtlingen. Info-Veranstaltung am 24. August

Marienthal. Bauzäune stehen jetzt am ehemaligen Concordia Sportplatz direkt an den Eingangsbereichen und einige der Nachbarn dachten spontan an einen Start für den Bau der auf dieser Fläche geplanten Eigentumswohnungen. Aufgrund der steigenden Zahlen von Flüchtlingen haben die Behörden jetzt aber entschieden, hier kurzfristig einen Standort zur Unterbringung von Flüchtlingen einzurichten. Die Nachbarn werden per Handzettel informiert. Andernfalls drohe den Schutz suchenden Menschen die Obdachlosigkeit, so das Schreiben der Behörde für .Inneres und Sport. Der ehemalige Concordia-Sportplatz in der Oktaviostraße werde zunächst hergerichtet, damit das Grundstück zur Unterbringung von neueingereisten Flüchtlingen genutzt werden kann. In einem ersten Schritt wird die Bundeswehr dann 21 Zelte aufstellen, die durch Sanitärcontainer, Verwaltung und eine Essensausgabe ergänzt werden. Später ist der Ausbau der Einrichtung mit Containerwohnmodulen vorgesehen. Die Maßnahme auf dem Concordia-Sportplatz basiert auf dem Hintergrund, dass Hamburg aufgrund bundesgesetzlicher Regeln rund 2,5 Prozent aller in Deutschland Schutz suchenden Menschen aufnimmt. Bis Ende Juli wurden bereits 7.226 Flüchtlinge öffentlich untergebracht und damit schon jetzt die Zahlen des gesamten Vorjahres übertroffen. Nach aktuellen Meldungen kommen im Schnitt etwa 200 Flüchtlinge täglich nach Hamburg. (kg)

Informationsveranstaltung im Bezirksamt Wandsbek, 24.August, 18 Uhr, Bürgersaal Wandsbek, Am Alten Posthaus 4, weitere Infos zur Situation in Hamburg unter www.hamburg.de/fluechtlinge
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