Planungen für U5 nach Bramfeld

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Staatsrat Andreas Rieckhof: der U-Bahnbau geht voran Foto: tel

Bürgerschaft soll 72 Millionen Euro freigeben

Von Michael Hertel
Farmsen
Beim Ausbau des Hamburger U-Bahnnetztes geht es auch ohne Olympia zügig voran, wie Andreas Rieckhof, Staatsrat der Wirtschaftsbehörde, dem Wochenblatt jetzt erklärte. Die „Weiterentwicklung des U-Bahnnetzes“ wurde vom Senat beschlossen. Rund 800.000 Euro für gutachterliche Arbeiten sind laut Rieckhof dafür bereits geflossen. Für die Planungsarbeiten an der neuen U 5 (Bramfeld - Osdorfer Born) sind 72 Millionen Euro beantragt und sollen im Januar oder Februar von der Bürgerschaft beschlossen werden. Davon sind 40 Millionen Euro für den Abschnitt zwischen City Nord und Bramfeld vorgesehen. Rieckhof rechnet im Idealfall mit einer dreijährigen Planungsphase. Es schließt sich dann das Planfeststellungsverfahren an, so dass etwa ab 2022 mit dem Bau der U 5 begonnen werden kann. Sicher ist, dass der Ostast der Linie zuerst gebaut wird. Im Jahr 2027 könnte der Abschnitt Sengelmannstraße – Steilshoop – Bramfeld fertiggestellt sein. Nach Informationen des Wochenblattes ist inzwischen klar, dass es in Steilshoop einen zentralen U-Bahnhof nördlich der Gründgensstraße (Schreyerring) in Höhe des heutigen Einkaufszentrums geben wird. Noch nicht sicher ist hingegenen, ob sich die Trasse von Steilshoop aus mit einer Schleife von Süden her Bramfeld nähert oder direkt aus Richtung Westen kommend am Bramfelder Dorfplatz endet. In ersterem Falle wäre es schwierig, die Linie später in Richtung Farmsen zu verlängern. Die Hamburger Hochbahn plant für das kommende Frühjahr eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Verlängerung der
U-Bahnlinie 4 in Richtung Horner Geest nach Oldenfelder Muster. In Oldenfelde, wo – wie berichtet – eine neue Station an der Linie 1 geplant ist, sollen bei der dritten Veranstaltung den Bürgern die Planungsergebnisse vorgestellt werden. (wb)
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