Polizei kontrollierte

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Dirk Meyer vom Polizeikommissariat 38 informierte Christian Reinhart über das Fahrradverbot in der Schweriner Straße. Foto: zz

Radfahren in der Rahlstedter Fußgängerzone – nicht überall erlaubt

Von Jürgen Hartmann
Rahlstedt. Das Radfahren in der Fußgängerzone von Rahlstedt ist zwar an einigen Stellen, aber nicht überall erlaubt. Allerdings sind die aufgestellten Verkehrszeichen auch nicht überall für Radfahrer sofort klar und unmissverständlich erkennbar. Ein Beispiel: Wer von der Rahlstedter Bahnhofstraße, wo das Radfahren erlaubt ist, nach rechts in die Schweriner Straße einbiegt, muss absteigen und sein Rad schieben. Allerdings nur dann, wenn er nicht montags bis sonnabends von 19 bis 10 Uhr sowie an Sonn- oder Feiertagen hier unterwegs ist.

Verkehrsschilder
nicht eindeutig

Denn dann ist das Radfahren hier wiederum erlaubt. Es gibt an der Einmündung an dieser Stelle jedoch nur ein Schild, das auf diese komplizierte Rechtslage hinweist. Klarer sieht es da schon an der Einmündung Boizenburger Weg aus. Hier zeigt ein Schild klar an, dass es sich um einen Fußweg handelt, auf dem nicht mit dem Rad gefahren werden darf. Ebenso klar verboten ist das Radfahren auf den Zugängen zum Rahlstedter Bahnhof. Auch hier ist die Ausschilderung unmissverständlich.
Die Stadtteilpolizisten vom Polizeikommissariat 38 haben in der letzten Zeit zahlreiche Verkehrskontrollen durchgeführt und in Gesprächen mit den Radfahrern auf die gefährlichen Situationen hingewiesen. „Die Fußgänger und insbesondere die Senioren mit ihren Rollatoren rechnen oft nicht damit, dass hier auch Radfahrer unterwegs sind.
Und wenn es dann zum Zusammenstoß kommt, hat der in der Regel gravierende Folgen in Form von schweren Verletzungen“, sagte Dirk Meyer vom Polizeikommissariat 38 bei einer der Kontrollen. Zwar wurden in den letzten Tagen und auch Wochen zahlreiche Radfahrer nur mündlich verwarnt. Doch das wird sich in Zukunft ändern. Denn dann werden auch gebührenpflichtige Verwarnungen und falls erforderlich auch Bußgelder fällig.
Die Radfahrer sollten daher besonders in diesem Gebiet künftig sehr genau auf die Beschilderung achten und lieber einmal mehr absteigen.
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