Protest gegen Kita-Gebühren

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Eltern und Kinder protestieren vor dem Barsbütteler Rathaus gegen die Erhöhung der Kita-Gebühren Foto: cy

Initiative „Eltern für Barsbüttel“ überreichte Bürgermeister Ordner mit 800 Unterschriften

Barsbüttel Rund 200 Eltern mit ihren Kindern nahmen an einer Demonstration gegen die geplante Erhöhung der Kita-Gebühren in Barsbüttel teil. Zwar wurde die ursprünglich geplante Erhöhung von 7,5 Prozent auf 6 Prozent etwas entschärft, den Eltern reicht dies aber nicht, sie befürchten, dass es mit den Erhöhungen in den nächsten Jahren weitergehen wird. Katrin Schmidt, Sprecherin der Initiative „Eltern für Barsbüttel“ überreichte Bürgermeister Thomas Schreitmüller einen Ordner mit knapp 800 Unterschriften gegen die Erhöhung.
Die Kundgebung auf dem Barsbütteler Rathausplatz dauerte zwei Stunden – während der gesamten Zeit wurde kein Lokalpolitiker gesichtet. Die Initiativenmitglieder waren enttäuscht: „Wir hatten gehofft, dass wir mit einigen Gemeindevertreter auch persönlich darüber sprechen können“, so Schmidt. Stattdessen nahm der Bürgermeister die Unterschriftenliste entgegen und versprach, das Anliegen den Gemeindevertretern zu deren Sitzung am 26. März weiterzuleiten. Er habe einen Kompromiss von drei Prozent vorgeschlagen, so Schreitmüller. Doch die Politik habe anders entschieden. In einer am selben Tag veröffentlichten Pressemitteilung der CDU in Barsbüttel heißt es, dass zumindest die Tariferhöhung im öffentlichen Dienst (gefordert werden 5,5%) sowie die inflationsbedingten Kostensteigerungen aufgefangen werden müssten. „Daher werden wir die Gebühr auch im nächsten Jahr wieder überprüfen müssen,wozu uns auch das Gemeindeprüfungsamt schriftlich aufgefordert hat“, so Volkmar Dietel, CDU-Fraktionsvorsitzender.
Genau dies ist der Knackpunkt für die Mitte Februar gegründete Elterninitiative Eltern für Barsbüttel. Der 28 aktiven Mitglieder würden eine einmalige Erhöhung akzeptieren – wenn es in den nächsten Jahre dabei bliebe. (cy)
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