„Quartier der Zukunft“

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Ein Duo, das sich in der Hamburger Politik sehr engagiert: Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (r.) und Thomas Ritzenhoff, Bezirksamtsleiter Wandsbek Foto: Grewe
 
Holger Gnekow, Vorsitzender der City Wandsbek: Ein gesundes und friedliches Leben ist für mich ganz wichtig. Entscheidende positive ,Bausteine‘ für den Stadtteil sind 2016 die Entstehung des Mühlenquartiers und Collegequartiers. Und unsere regelmäßigen Veranstaltungen, wie das Oktoberfest und der Winterzauber tragen entscheidend zur Lebensqualität in Wandsbek bei Foto: Grewe

Senatorin spricht beim Neujahrsempfang von City Wandsbek über Wohnungsbau-Planung

Von Elke Grewe
Wandsbek
Der zwölfte Neujahrsempfang der City Wandsbek e. V. fand, wie schon vergangenes Jahr, im schicken Ambiente des „Café & Bar Celona“ am Wandsbeker Markplatz statt – und stand ganz im Zeichen der Flüchtlingsproblematik. Die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung genossen das zweistündige Treffen bei angeregten Gesprächen und einem leckeren Buffet. Ehrengast der Veranstaltung war Dr. Dorothee Stapelfeld, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Sie eröffnete in einem sehr interessanten Vortrag die Diskussions- und Rednereihe: „2015 war ein erfolgreiches Jahr der Stadtentwicklung. Die Wirtschaft entwickelte sich
gut und die von Jahr zu Jahr zunehmenden Touristen zeigen, dass Hamburg immer attraktiver wird. 2015 hat uns aber auch viele Aufgaben beschert, die uns noch lange beschäftigen werden. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir keine Flüchtlinge wegschicken mussten. Wir sollten zuversichtlich in die Zukunft schauen.“ Das Ergebnis im Wohnungsbau kann sich für Hamburg und damit auch für Wandsbek sehen lassen: Jedes Jahr entstehen 6.000 neue Wohnungen, 2014 waren es sogar 7.000, davon ein Drittel sozial gefördert. Dr. Stapelfeld: „Wir werden den Wohnungsbau weiter fördern. Wir werden dichter und höher bauen, um die Nachfrage nach Wohnungen zu erfüllen.“ Für die Flüchtlinge werden allein in Wandsbek in diesem Jahr auf vier Flächen Wohnungen entstehen: am Poppenbütteler Berg, am Rehagen, am Elfsaal in Jenfeld und auf der Fläche westlich der Glashütter Landstraße. Die Senatorin: „800 neue Wohnungen sollen 2016 fertig werden.Wir wollen Flüchtlingen einen sicheren Aufenthalt geben.“
Der Wandsbeker Bezirkschef Thomas Ritzenhoff betonte, „dass wir alle gemeinsam eine Lösung des Flüchtlingsproblems finden müssen.“ Und vor dem Hintergrund der Terroranschläge des vergangenen Jahres hob Ritzenhoff hervor: „Wir leben in einer freien Gesellschaft. Das müssen wir uns täglich klar machen.“ Holger Gnekow, Vorsitzender der Interessengemeinschaft City Wandsbek lobte die positive Entwicklung in Wandsbek: „Das Mühlenquartier und Collegequartier werden dieses Jahr bezugsfähig sein. Und wie vielseitig Wandsbek ist, zeigte letztes Jahr das Kunstprojekt ,wandsbek1‘ am Wandsbeker Markt, bei dem mehrere Künstler innovative Projekte kreierten, die Passanten auf originelle Art zum Mitmachen bewegten.“ Stolz wies er darauf hin, dass die Interessengemeinschaft City Wandsbek e.V. mit ihrem Kunstprojekt den 6. Hamburger Stadtmarketingpreis gewonnen hat und sich nun „Quartier der Zukunft 2015“ nennen darf. Gnekows Resümee: „Wandsbek lebt! Deswegen glaube ich fest daran, dass wir 2017 eine neue Kunstausstellung, ,wandsbek2‘ gestemmt kriegen.“ Einen „Neujahrswunsch“ hat der Vorsitzende der Interessengemeinschaft City Wandsbek allerdings noch: „Viel attraktiver wäre Wandsbek noch, wenn das Angebot an Gastronomie hier deutlich vergrößert würde!“ Das Besondere an dem diesjährigen Neujahrsempfang: Alle Politiker von Dr. Stapelfeldt bis Ritzenhoff mischten sich in angeregten Diskussionen zwei Stunden lang unter die Bürger. Deren Sorgen und Bedürfnisse wurden ernst genommen. (wb)
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