Radfahrer kontrolliert

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In der Wandsbeker Marktstraße kontrollierten die Stadtteilpolizisten Bern Bottels (v.l.), Oliver Kowalek und Jens Weltz die Radfahrer Foto: zz

Höhere Bußgelder zeigen kaum Wirkung

Wandsbek. Die ersten warmen Sonnenstrahlen in der vergangenen Woche waren das Signal für viele Radfahrer, endlich wieder vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Doch offensichtlich hatten einige von ihnen in der Winterpause die gültigen Verkehrsregeln „verlernt“ und die witterungsbedingte Pause auch nicht dazu genutzt, ihre „Drahtesel“ technisch zu überprüfen und zu reparieren. Auch dass seit April höhere Strafen für falsch fahrende Radfahrer gelten, hatten einige „übersehen“ oder nahmen es mit einem leichten Schulterzucken zur Kenntnis. „Abschrecken tun diese höheren Verwarngelder offensichtlich keinen“, sagte ein Polizeisprecher.
Zusammen mit der Fahrradstaffel der Polizei, den Polizeiverkehrslehrern, den Stadtteilpolizisten und zusätzlichen Kräften überprüfte die Polizei in der vergangenen Woche in zahlreichen Hamburger Stadtteilen die Radfahrer. In der Wandsbeker Marktstraße hielten die Stadtteilpolizisten vom Polizeikommissariat 37, Bernd Bottels, Oliver Kowalek und Jens Weltz in viereinhalb Stunden über 30 Radfahrer, die die Radwege in entgegengesetzter Richtung befuhren. 29 von ihnen wurden mit jeweils 20 Euro gebührenpflichtig verwarnt. „Leider war die Resonanz sehr unterschiedlich. Einige Radfahrer waren einsichtig, die Mehrzahl hatte kein Verständnis für die Kontrollen“, sagte Oliver Kowalek. (zz)
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Bernd Krüger aus Lokstedt | 25.04.2013 | 08:45  
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