Radweg am Bahnhof Hasselbrook rutschig

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Klaus Sadowski kritisiert die Qualität des Radweges am Bahnhof Hasselbrook Foto: Menzel

Neuer Belag von schlechter Qualität. Hamburger Radler fordern Erneuerung vor Wintereinbruch

Von Siegmund Menzel
Eilbek
Klaus Sadowski aus der Griesstraße hält sich auch durch Fahrradfahren fit. Fast täglich radelt er bei seinen Touren über die Hammer Steindammbrücke am Bahnhof Hasselbrook vorbei. Der Mann im Vorruhestand kritisiert den dortigen Radfahrweg: Die aufgebrachte Schicht im Bereich der Brücke, die den Belag abstumpft, blättert ab. Besonders an der Stelle, wo die Leute aus dem Bahnhof kommen und über die Straße gehen beziehungsweise entgegengesetzt. So entstehe wieder Rutschgefahr und wenn dann noch Regen und sogar Winterglätte hinzukommen, könne es richtig gefährlich werden, sagte Sadowski. Die Baubehörde sollte veranlassen, den Fahrradweg noch vor dem Wintereinbruch zu erneuern. Die aufgebrachte Schicht, die leider nicht lange hält, habe anfangs ein Stück Sicherheit gebracht. Zuvor sei der Belag sehr glatt gewesen, er selbst rutschte damals mit seinem Rad aus, konnte einen Sturz jedoch gerade noch verhindern. Ein Wochenblatt-Leser hatte in der Redaktion auf das Problem vor dem Bahnhof aufmerksam gemacht. Bei einem Termin vor Ort bekräftigten gleich mehrere Radfahrer den Wunsch nach Veränderungen. Klaus Sadowski hatte noch weitere Vorschläge parat: Er beobachtet, dass Radfahrer bei „Rot“ fahren und damit Fußgänger gefährden, die aus dem Bahnhof kommen und bei „Grün“ über die Straße gehen wollen. Der aufmerksame Mann erinnert an Grundregeln wie ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Ein dicker weißer Strich auf dem Radweg könnte zudem helfen, Radfahrer zum Halten zu bewegen. Man müsse nur den weißen Strich auf der Straße, an dem Fahrzeuge bei „Rot“ anhalten, zum Radweg verlängern.Schließlich wünscht sich Sadowski Barrierefreiheit für den gesamten Bahnhof Hasselbrook, denn in dieser Gegend würden sehr viele ältere Leute wohnen, weiß er. Den Bahnsteig der Hamburger S-Bahn könne man mit einem Fahrstuhl erreichen, den benachbarten Haltepunkt für den Zugverkehr der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck jedoch nicht. Für gehbehinderte Bürger ein Problem.
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