Radweg mit Tücken

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Der Radfahrer muss die Fahrbahn kreuzen, weil der markierte Radstreifen auf der linken Seite der Fahrbahn liegt Foto: güb

SPD fordert Warnschild

Hamburg. Wer mit dem Fahrrad auf dem Radweg der Nebenfahrbahn zur Robert-Schumann-Brücke am Bezirksamt vorbeifährt, für den ist diese Strecke nicht ganz ungefährlich. Zwei Gefahrenquellen müssen Radfahrer hier bewältigen. Zweiräder müssen die Straße queren, um vom Radweg auf einen markierten Streifen auf der anderen Straßenseite zu gelangen. Autofahrer biegen häufig aus dem fließenden Verkehr der Robert-Schumann-Brücke auf die Nebenfahrbahn, ohne dass sie auf die Radler Rücksicht nehmen und machen die Überfahrt zum Abenteuer. Die Brücke dient als Verbindungsstraße für die Straße Am Alten Posthaus.
Neben dem Verhalten der Autofahrer zeigt sich als zweiter Gefahrenpunkt der Zustand des markierten Radweges neben der Fahrbahn. „Der Fahrradweg am Bezirksamt ist kaum noch als solcher erkennbar. Dort müssten dringend die Abgrenzung und die Piktogramme erneuert werden“, so die Forderung der SPD-Fraktion im Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek.

Radweg verlegen

Die SPD geht in ihrem Bestreben, die Gefahrensituation für Radler zu verringern, noch einen Schritt weiter. Sie bittet in ihrem Antrag die Verwaltung, dort ein „Achtung“-Schild aufzustellen und außerdem den Radstreifen von der linken auf die rechte Straßenseite zu verlegen.
„Dann liegt der Radstreifen
neben den parkenden Autos, was ansonsten auch gängige Praxis ist“, so die Argumentation der SPD-Fraktion, die ihren Antrag mit Erfolg eingebracht hat. (güb)
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