Rahlstedt ist eine Sackgasse für Radler

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Karl-Heinz Warnholz (l.) und Jörn Weiske von der Rahlstedter CDU Foto: rg

CDU fordert Radkonzept und Freizeitroutenverbund

Von Rainer Glitz
Rahlstedt
„Für Hamburgs größten Stadtteil wird es Zeit, dass die kleinräumigen Grünverbindungen in die Freizeitrouten eingebunden werden“, erklärte der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Karl-Heinz Warnholz: „Viele Rahlstedter und Oldenfelder haben das Rad für die Freizeit wiederentdeckt. Hierfür benötigen wir weitere Freizeitrouten.“ Mit dem Rad den Stadtteil zu entdecken führe in den meisten Fällen in eine Sackgasse, es gebe keinen Rundweg und keinen Verbund der bestehenden Routen, heißt es in einer von Warnholz gestellten Kleinen Anfrage an den Senat. So endeten die Freizeitrouten R2 (Osterbekradweg) und R3 (Wandsewanderweg) jeweils an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein. Und die Veloroute 7 ende am Rahlstedter Bahnhof. Der Bereich stellt „einen für den Stadtteil bedeutenden Einkaufs- und Dienstleistungs-standort dar. Deshalb wurde er für die Veloroute als Endpunkt definiert“, heißt es in der Senatsantwort. „Wir haben im Stadtteil so schöne Möglichkeiten. Wälder, den Höltigbaum oder das Haus der Wilden Weiden“, sagt Jörn Weiske, Sprecher der CDU-Fraktion im Regionalausschuss Rahlstedt: „Wir wollen ein vernünftiges Radkonzept für Freizeitradler und Pendler.“ Dabei müsse auch das Umland, also der Kreis Stormarn, eingebunden werden. Grundsätzlich könnten die Freizeitrouten R2 und R3 mit den vorhandenen Fahrrad-Rundwegen 15 und 18 in Schleswig-Holstein zu einem Rahlstedt-Fahrrad-Rundweg erschlossen werden, heißt es in der Senatsantwort: „Es ist jedoch nicht Ziel des überbezirklichen Fahrradrouten-Netzes, lokale Unternetze zu entwickeln.“ Die Rahlstedter CDU will nun zumindest eine Erweiterung der vom Bezirksamt entwickelten „Wandsbeker Tour 1“ um das Naturschutzgebiet Höltigbaum erreichen. „In ähnlicher Form könnte auch eine Wander- und Radwegekarte mit Sehenswürdigkeiten für den Stadtteil Rahlstedt entwickelt werden“, so Jörn Weiske. Zumindest bei der Erweiterung der Route kommt Unterstützung von der Bezirksversammlung – der entsprechende Beschluss war einstimmig.
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