Rahlstedt-Ost wird aufgemöbelt

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So könnte einer der geplanten Spielplätze aussehen Entwurf: Saga/GWG

Unter anderem neue Gärten, Fassaden, Außenanlagen

Von Cetin Yaman
Rahlstedt
Auf der ersten Stadtteilkonferenz Rahlstedt-Ost in diesem Jahre stellte die SAGA/GWG ihre Pläne für den Stadtteil vor. Andrea Kelch, Leiterin der Geschäftsstelle Rahlstedt, erläuterte wie das Unternehmen die Investionsmittel in Höhe von 12,5 Millionen Euro für Rahlstedt-Ost verwenden will.

Alles neu bis 2020


Die SAGA/GWG hat bereits im vergangenen Jahr einiges an Renovierungen ihrer Immoblien in Rahlstedt unternommen. So wurden in 1200 Wohnungen Bäder und Installationen in bewohntem Zustand modernisiert, wie Geschäftsstellenleiterin Andrea Kelch ausführte. „Das war der Innenbereich, zusätzlich haben wir den Bolzplatz auf Vordermann gebracht. Jetzt kommen die Arbeiten an den Gebäuden und in der Außenanlage an die Reihe.“
Bis zum Jahre 2020 werden unter anderem die Dächer und die Entwässerungsleitungen saniert, alle Zuwege, Müll-standorte und die Beleuchtung im Gebiet erneuert, Gärten eingerichtet. Es entstehen neue Spielplätze und Fahrradboxen.
Besonders gespannt warteten die Besucher der Stadtteilkonferenz auf die neuen Farben der Gebäude. Die bisherigen Tönungen in rosa, grün und hellbraun waren bei vielen von Anfang an wenig beliebt. Diese sollen nun durch rot, blau und ein kräftigeres Grün ersetzt werden.
Ab April dieses Jahres wird zudem mit Hake Jannsen ein neuer Geschäftsstellenleiter für Rahlstedt zuständig sein.
Zudem wird ProQuartier, ein Tochterunternehmen der SAGA, die Bürger zu der Gestaltung der Außenanlage befragen. In Workshops und Ideenwerkstätten sollen Bürger ihre Vorstellungen einbringen.
Der Vorsitzende der Stadtteilkonferenz, Ekkehard Wysocki (SPD), lobte das Engagement von SAGA/GWG: „Eine Investition von 12,5 Millionen Euro ist ein gutes Signal für den Stadtteil Rahlstedt-Ost“.

Pläne für EKZ Hegeneck


Weniger glücklich ist man allerorts mit der Situation am Einkaufszentrum Hegeneck. Dort macht zum einen die Auffahrt Sorge, die einige für gefährlich halten, und zum anderen der schon länger andauernde Leerstand der ehemaligen Schlecker-Filiale. Deswegen würden mit dem Investor auch Gespräche darüber geführt, wie eventuell die ganze Ecke umgeplant und mehr Fläche einbezogen werden könnte. „Ich bin mir sicher, dass es voran gehen wird, es wird eine Veränderung in der Sache geben“, sagte Wysocki optimistisch. Vorstellbar wäre auch ein zweiter Supermarkt.
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