Rahlstedter Sozialpreis 2012

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Der Vorsitzende des Regionalausschusses Rahlstedt, Florian Drebber (CDU, li.), und sein Stellvertreter Michael Ludwig-Kircher (SPD, re.) übergaben den Preisträgerinnen Barbara Petersen (2 v.li) und Gisela Richter Blumen und Urkunden. Foto: Bätz

Gründerinnen des Seniorenclubs „Ü99“erhielten die Auszeichnung

Von Hubert Bätz
Rahlsted/Hohenhorst. Seit Jahren vergibt der Regionalausschuss Rahlstedt jährlich einen mit 400 Euro dotierten Sozialpreis bei der letzten Jahressitzung im Dezember. Dieses Mal ging er an zwei Mitglieder der Hohenhorster Seniorengruppe „U99“, an Gisela Richter und Barbara Petersen. Sie waren vom Hohenhorster Stadtteilbeirat und dem Geschäftsführer des Hauses am See Hohenhorst, Torsten Höhnke vorgeschlagen worden waren. In seiner Laudatio erklärte der SPD- Bezirksabgeordnete Ludwig-Kircher, warum gerade diese beiden Frauen den Preis verdienen.

Engagement für den Stadtteil

Er begann mit Gisela Richter, die 1962 als Flutopfer den Hamburger Stadtteil Waltershof verlassen musste, und sich in Hohenhorst ansiedelte. Er lobte ihr soziales Engagement: „Liebe Frau Richter, für andere da zu sein, sozial tätig zu sein, das ist Ihre Passion.“ Zuerst engagierte sie sich in einem Kleingartenverein in Hohenhorst, 2009 gründete sie mit Mitstreitern wie Barbara Petersen am Berliner Platz den Club Ü 99 (über 99 ) für Seniorinnen und Senioren. Hier mobilisieren sie viele ältere Hohenhorster, organisieren Malzirkel, Tanzveranstaltungen, Reisen, Bouleturniere und vieles mehr. Gleichzeitig engagieren sich beide Frauen im Stadtteilbeirat Hohenhorsts und dann später auch für das Community Center Hohenhorst, das heute besser als „Haus am See“ bekannt ist. Hier ist nun auch Ü 99 zu Hause.
Unter viel Beifall nahmen Gisela Richter und Barbara Petersen, die sich übrigens bei einem Vortrag von Barbara Petersen über das Ehrenamtlichen-Zentrum „Aktivoli“ kennen und schätzen gelernt hatten, den Sozialpreis 2012 an. Beide versprachen dabei, dass Ü99 zukünftig noch mehr zum „Generationenübergreifenden Projekt“ für die Hohenhorster wwerden soll.
Übrigens das Programm vom Ü99,-Club, der sich als ein offener Treffpunkt für Alle (unter 99 Jahren) versteht, finden Interessierte unter Haus am See Hohenhorst im Internet.
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