Rattenplage?

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Ein günstiges Futterangebot, zum Beispiel Brotreste, zieht wie hier am Teich im Liliencronpark, neben Enten schnell auch Ratten an. Foto: hbz

Gesundheitsbehörde hat Köder ausgelegt

Wandsbek/Rahlstedt. Bereits im August wandte sich die Bezirksversammlung Wandsbek wegen der Ausbreitung von Ratten an diversen Stellen des Bezirkes Wandsbek an die Wandsbeker Verwaltung. Insbesondere an der Rahlau, aber auch an anderen Stellen, wie an den Bahnböschungen am Fußweg zwischen der U-Bahnstation Berne und der U-Bahnstation Farmsen, hatte man die grauen Nager festgestellt. Daraufhin ergriff man geeignete Maßnahmen wie das Aufstellen von sogenannten „Köderboxen“, die mit entsprechenden Gift präpariert sind. Zum Erfolg dieser Maßnahmen erklärten kürzlich die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV), sowie das Institut für Hygiene (HU) in einer Mitteilung an die Bezirkspolitiker: „Ein Rattenbefall wurde am Liliencronpark festgestellt. Die Bekämpfung ist hier noch nicht abgeschlossen. Auch nach Tilgung des Befalls werden die Köderboxen vor Ort bleiben und regelmäßig kontrolliert. Im weiteren Verlauf des Wanderweges (Wandse-Wanderweg) wurde kein Befall festgestellt. Die vorstehenden Aussagen beziehen sich nur auf die öffentlichen Bereiche. Über Befall auf den zahlreichen Privatgrundstücken hat die BGV - HU - zurzeit keine Kenntnis.“
Zum Befall an den Bahnböschungen oder an anderen Stellen Wandsbeks äußerte man sich nicht. Allerdings ist es nach einer telefonischen Auskunft des Instituts für Hygiene häufig wohl so, „dass Stellen wie der Teich im Liliencronpark, bestimmte Gewässer bei denen Enten gefüttert werden, oder Plätze und Wege an denen Ratten leicht Futter finden (z.B ausgeleerte Papierkörbe, Komposthaufen) besonders häufig von Ratten, die sich übrigens sehr schnell vermehren, bevölkert werden. (hbz)
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